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Terrorbekämpfung

Bargeldzahlung: Berlin wirbt für Obergrenze

Die Bundesregierung will zur besseren Terrorbekämpfung auf EU-Ebene für die Einführung einer Obergrenze für Bargeldzahlungen werben.

11.02.2016

Von DPA

Brüssel. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) werde das Thema beim Treffen der EU-Finanzminister am Freitag in Brüssel einbringen, hieß es aus Diplomatenkreisen. Die Finanzminister besprechen bei der Sitzung unter anderem den jüngsten Plan der EU-Kommission zu Maßnahmen gegen Terrorfinanzierung. Darin sind einheitliche Obergrenzen für Bargeld-Geschäfte bislang jedoch nicht enthalten.

In der EU gibt es derzeit keine allgemeingültige Bargeld-Obergrenze. Rund ein Dutzend Länder in Europa haben aber Höchstgrenzen eingeführt. In Spanien etwa gilt seit 2012 ein Limit von 2500 EUR, sofern einer der an einem Geschäft Beteiligten Unternehmer oder Freiberufler ist. In Italien gilt seit diesem Januar eine Begrenzung von 3000 EUR, zuvor waren es 1000 EUR.

Beim EU-Finanzministerrat wolle Deutschland das Thema nun europaweit vorantreiben, hieß es. Konkrete Entscheidungen sind nicht geplant. Die Bundesregierung hatte zuletzt mit einer möglichen Bargeld-Obergrenze von 5000 EUR Diskussionen ausgelöst. Sollte keine europäische Lösung zustande kommen, sei auch eine nationale Regelung denkbar. Experten zufolge würden dadurch organisiertes Verbrechen oder Schwarzarbeit jedoch kaum eingedämmt.

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Erstellt:
11. Februar 2016, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
11. Februar 2016, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Februar 2016, 08:30 Uhr

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