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Die neue DZ Bank wird im August starten

Bankenfusion bei den Genossen

Die beiden genossenschaftlichen Geldhäuser - DZ Bank und WGZ-Bank - wollen fusionieren. 1000 der 55000 Stellen werden dabei wegfallen.

04.03.2016
  • ROLF OBERTREIS

Frankfurt. Die größte Bankenfusion in Deutschland seit Jahren kommt offenbar planmäßig voran. Am 12. April soll die Vereinbarung über den Zusammenschluss der DZ Bank und der WGZ-Bank, der beiden größten Institute des genossenschaftlichen Bankensektors, unterschrieben werden. Im Mai und Juni sollen die Gremien der Banken zustimmen, am 1. August soll die neue DZ Bank die Arbeit aufnehmen.

"Das Fusionsprojekt geht sehr gut und zügig voran", sagte Wolfgang Kirsch, Vorstandschef der DZ Bank bei der Vorlage der Bilanz. Zwischen 100 Mio. und 175 Mio. EUR wollen die beiden Institute künftig pro Jahr einsparen, allerdings werden bis 2019 auch 700 Vollzeitstellen gestrichen. Damit verlieren etwa 1000 der insgesamt 5500 Beschäftigten beider Häuser ihre Stelle - ein Abbau von fast 20 Prozent , was einem Abbau von fast 20 Prozent entspricht. Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden. Zumindest bei der DZ Bank gibt es bis 2020 keine Kündigungen. Darüber hat sich der Vorstand mit der Arbeitnehmerseite geeinigt.

Im November hatten beide Seiten den Zusammenschluss angekündigt, über den schon lange spekuliert worden war. Damit wird es künftig im Genossenschaftssektor für die rund 1100 Volks- und Raiffeisenbanken nur noch eine Zentralbank mit Sitz in Frankfurt und Düsseldorf geben.

Die DZ Bank hat nach Ansicht von Kirsch zwar ein weiteres erfolgreiches Jahr hinter sich. Allerdings liegen der Vorsteuergewinn mit 2,45 Mrd. EUR um gut 14 Prozent und der Netto-Gewinn mit knapp 1,8 Mrd. EUR sogar fast 17 Prozent unter den Vorjahreszahlen. Im eigentlichen Bankgeschäft lief es zwar gut, aber im Handelsgeschäft rutschte das Ergebnis ab, und auch der Gewinn aus Finanzanlagen war niedriger als 2014. Bei etlichen Konzerngesellschaften blieb ebenfalls weniger übrig, etwa bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall, bei der R+V-Versicherung oder der VR Leasing. Dagegen konnten die Fondsgesellschaft Union Investment und die TeamBank den Überschuss jeweils deutlich steigern.

Bei der Bankenregulierung sieht Kirsch mittlerweile eine Grenze erreicht. Sie führe zu immer höheren Kosten. Planungen seien deshalb kaum mehr möglich. "Kein Bankmanager kennt heute seine Rahmenbedingungen für 2017."

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04.03.2016, 08:30 Uhr
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