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Konzert

Bam Bam und andere Knaller

Die Berliner Band Seeed verwandelt die ausverkaufte Stuttgarter Schleyerhalle in eine Dancehall.

21.10.2019

Von UDO EBERL

In Bestform: Seeed-Sänger Peter Fox. Foto: Udo Eberl

Stuttgart. Schwarz zu Blau, Alt zu Neu, Reggae zu Dancehall, Bass zu Beats: Seeed. Das Berlin-Kollektiv im Multikulti-Format steht für tanzbare Songs und freies Lebensgefühl, Berliner Schnauze und die Power der Nacht. Sehnsuchtsvoll hatten die Fans seit Jahren auf Neues gewartet. Nachdem Sänger Demba Nabé im Mai des vergangenen Jahres starb, war eine Fortsetzung des Erfolgsprojekts grundsätzlich in Frage gestellt. Und nun? Seeed sind wieder da, so erfolgreich wie nie. Die aktuelle Arena-Tour mit den Songs des jüngst erschienenen Albums „Bam Bam“ ist nahezu ausverkauft, für die bisher sieben Berliner Open Airs im kommenden Sommer gibt es keine Tickets mehr. Läuft.

Die knapp 12 000 Besucher in der Stuttgarter Schleyerhalle springen bereits beim ersten Song an und auf. Das selbsternannte „Band-Kollektiv und Partyeinsatzkommando ohne doppelten Boden“ ist mit 13 Akteuren auf der Bühne am Start und nicht erst, nachdem LED-Wände zu pumpenden Mega-Boxen werden, bewegt der Sound die Tanzbeine. Während Pierre Baigorry, besser bekannt als Peter Fox, und Frank A. Dellé als geborene Entertainer das Schwungrad der Stimmung singend und motivierend immer weiter antreiben, darf auch die Band immer wieder die Muskeln spielen lassen.

Rhythmische Energieleistungen, knackige Bläsersätze oder ein furioses Rock-Solo des Gitarristen Rüdiger Kusserow in „Sie ist geladen“ gehören zur Rezeptur, die mit Reggae, Dancehall und HipHop beim Publikum für bewegte Begeisterung sorgt. Zumal mit „Augenbling“ oder „Waterpumpee“ erwartete Stimmungsknaller ins „Bam Bam“-Getöse eingestreut werden und Fox-Klassiker wie „Alles Neu“ oder „Schüttel deinen Speck“ zum Hochkochen ideal geeignet sind. Auch Gänsehaut pur entsteht, als „You and I“ für den verstorbenen Kollegen Nabé angestimmt wird. „Ist euch warm – auch ums Herz?“, fragt Baigorry die Fans noch, die wenig später die S-Bahnen zu Dampfzügen werden lassen, dann gibt's im Finale mit „Dickes B“ und „Aufstehn“ kein Halten mehr. Läuft. Udo Eberl

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Erstellt:
21. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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