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Kurzporträts der Kandidaten: Mekele in Äthiopien

Bald bekommt Tübingen eine Partnerstadt in Afrika

Mehr als 30 Vorschläge für eine Städtepartnerschaft mit Afrika sind bei der Tübinger Stadtverwaltung eingegangen. Eine Kommission des Gemeiderats hat daraus sechs Länder ausgewählt, die einer näheren Prüfung unterzogen werden.

28.12.2007

Die Anregungen stammen von Privatpersonen, ehrenamtlichen Initiativen und professionellen Organisationen. "Eine Städtepartnerschaft mit Afrika ist angewiesen auf Menschen in Tübingen, die sich dafür einsetzen und die Beziehung mit Leben füllen", betont OB Boris Palmer. Palmer hatte bei seinem Amtsantritt im Januar 2007 den Anstoß zu einer Städtepartnerschaft mit Afrika gegeben. Es sei wichtig, die Aufmerksamkeit auf die Verlierer der Globalisierung zu lenken, so Palmer in seiner Antrittsrede.

In der Vorauswahl sind nunmehr sechs Länder mit einer oder mehreren potentiellen Partnerstädten oder -regionen: Äthiopien (Mekele, Tigre), Ghana (Komasi), Kamerun (Buea und Dschang), Senegal (Saint-Louis), Südafrika (Stellenbosch), Tansania (Iringa, Sansibar und Moshi). Zu diesen Städten trägt die Verwaltung ab sofort detaillierte Informationen zusammen.

Die Mitarbeit der Tübinger Bürgerschaft ist dabei willkommen. Gesucht werden Menschen und Institutionen, die Spezialkenntnisse oder nützliche Informationen zu den genannten Ländern und Städten haben und damit zur Entscheidungsfindung beitragen möchten. Ansprechpartner ist Christopher Blum vom Kulturamt (Telefon: 204-1538, E-Mail: christopher.blum@tuebingen.de).

Die endgültige Entscheidung wird der Gemeinderat im Laufe des kommenden Jahres treffen. In loser Folge stellt tagblatt-online im Vorfeld die Partnerstadt-Kandidaten mit Kurzportäts vor. Den Anfang macht Mekele in Äthiopien.

Mekele (oder Mek'ele, Mekelle) ist eine Universitätsstadt im äußersten Norden Äthiopiens an der Gren­ze zu Eritrea in der Provinz Tigray, etwa 600 Kilometer von der Landeshauptstadt Addis Ab­eba entfernt. Sie hat ungefähr 200000 Einwohner.

Im späten 19. Jahrhundert war Mekele ät­hiopischer Regie­rungssitz unter Kaiser Johannes IV (1871 bis 1889). Der inzwischen als Mu­seum genutzte Palast zählt zu den be­deutendsten Sehenswür­digkeiten des ostafrikanischen Lan­des. Heute ist Mekele eines der größten Industriezentren Äthiopiens mit Schwerpunkten im Fahrzeugbau und in der Zementproduktion. Die im Jahr 2000 gegründete Universität ist auf Agrar- und Wirtschaftswissenschaften spezialisiert.

1984/85 wurde die Gegend von einer furchtbaren Dürre und Hungersnot heimgesucht. Die Lager von Mekele erlangten traurige Berühmtheit, weil Nahrung zum Teil nur noch an Kinder ausgegeben werden konnte, die überhaupt eine Überlebenschance hatten. Im eritreisch-äthiopischen Krieg 1998 war die Stadt einem heftigen Bombardement ausgesetzt.

Private Homepage über Mekele (englisch): http://www.mekellecity.com
Homepage der Universität von Mekele: http://www.mu.edu.et

Bald bekommt Tübingen eine Partnerstadt in Afrika
Eine Hauptstraße in Mekele (Äthiopien). Bild: GNU

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28.12.2007, 12:00 Uhr
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