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Juchtenkäfer

Bahn vermutet Manipulation

Wurden Kotpillen deponiert, um Baumfällaktion im Rosensteinpark zu behindern?

16.02.2018

Von EB

Stuttgart. Haben Unbekannte Kotpillen von Juchtenkäfern an zwei Bäumen im Rosensteinpark deponiert, um die jüngste Baumfällaktion zu behindern? Diesen Verdacht hegt die Bahn und prüft nun laut einer Mitteilung „rechtliche Schritte gegen den bisher unbekannten Verantwortlichen, da dem Projekt durch die Manipulation möglicherweise erheblicher Schaden entstanden ist“. Auch den Naturschutzbehörden und der Polizei wolle man die Sache melden.

100 Bäume hatte die Bahn unter dem vereinzelten Protest von S-21-Gegnern in dieser Woche in dem Park gefällt, darunter auch sechs Juchtenkäfer-Verdachtsbäume, die sich aber als unauffällig entpuppt hätten. Bis sie den Planänderungsbescheid zur Fällung dieser sechs Bäume bekommen habe, habe es zweieinhalb Jahre gedauert, so die Bahn. An der Stelle soll das Rosenstein-Tunnelportal entstehen, im Sommer starten die Arbeiten.

Die ökologische Bauüberwachung habe die Fällarbeiten fachlich begleitet, teilte die Bahn mit. Noch vor Beginn habe man an einem Baum Kotpillen entdeckt, die auf eine mögliche Besiedelung mit dem streng geschützten Juchtenkäfer hingedeutet hätten. Beim Fällen habe sich dann jedoch herausgestellt, dass der Baum über keinerlei für die Käfer typischen Mulmhöhlen verfüge. Der Kot könne also nicht auf natürlichem Weg an den Baum gelangt sein. In einem zweiten Baum wurden später eine Flasche mit Kotpillen und Flügel verschiedener Holzkäferarten gefunden, „die dort offenbar abgelegt wurden“. eb

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Erstellt:
16. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2018, 06:00 Uhr

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