Tübingen

Bahn soll ohne Kohlestrom fahren

Das Bündnis Ende Gelände kritisiert mit einer sogenannten Adbusting-Kampagne die Beteiligung der Deutschen Bahn am Kohlekraftwerk Datteln IV.

21.08.2020

Von ST

Umplakatiert wurde wie hier am Tübinger Bahnhof. Bild: Ende Gelände

In mehreren Städten, darunter Tübingen und Reutlingen, wurden in der Nacht auf Donnerstag Plakate im Stil der Deutschen Bahn, aber mit kritischem Inhalt angebracht. Gleichzeitig ging eine Website online. „Das Kraftwerk Datteln 4 hätte nie ans Netz gehen dürfen. Die Deutsche Bahn ist mitverantwortlich für die daraus resultierenden Klimaschäden“, sagt Aktivistin Kay Schreiner. Bezug nehmen die Aktivisten auch auf die Werbung der Deutschen Bahn, die „100% Ökostrom“ verspricht, während ein Viertel des Bahnstroms durch das neue Steinkohlekraftwerk gedeckt werde. Angaben der Deutschen Bahn zufolge stammen 43 Prozent des Bahnstroms aus Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken. Die Gruppe sieht Bahnfahren jedoch weiterhin als klimafreundlichste Lösung. Die Aktivisten fordern einen öffentlichen Nah- und Fernverkehr, der mit erneuerbaren Energien angetrieben wird.

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Erstellt:
21. August 2020, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
21. August 2020, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. August 2020, 01:00 Uhr

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