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Bahn-Chef
Rüdiger Grube
wird 65
Rüdiger Grube, der Vorstandschef der Deutschen Bahn. Foto: dpa

Bahn-Chef Rüdiger Grube wird 65

Auch mit 65 denkt Bahn-Chef Rüdiger Grube noch lange nicht ans Aufhören. Angesichts vieler Baustellen im Konzern sieht er noch viel zu tun.

02.08.2016
  • DIETER KELLER

Berlin. Rüdiger Grube gibt gern den Kümmerer. Täglich ruft der Bahn-Chef Kunden an und fragt, wo es beim Angebot des Staatskonzerns hakt. Dabei scheint er gelegentlich das große Ganze aus dem Auge zu verlieren: Da es bei der Deutschen Bahn an vielen Stellen von der Pünktlichkeit bis zum unrentablen Güterverkehr klemmt, schrieb sie im vergangenen Jahr rote Zahlen. Inzwischen ist sie wieder besser in Fahrt – pünktlich zu Grubes 65. Geburtstag, den der gebürtige Hamburger am heutigen Dienstag feiert.

Der Anfang bei der Bahn war schwierig: 2009 stolperte sein Vorgänger Hartmut Mehdorn über eine Datenaffäre und seine mangelnde Einsicht, der Chef eines hochpolitischen Unternehmens zu sein. Der promovierte Ingenieur Grube kam von der Daimler AG, wo er sich zuletzt als Vorstandsmitglied um die Konzernentwicklung kümmerte. Mit seiner ruhigen Art brachte er die Bahn schnell wieder auf ein ruhigeres Gleis, nachdem sein Vorgänger Mehdorn mit seiner ruppigen Art in der Öffentlichkeit und bei der Politik viel Porzellan zerschlagen hatte.

Allerdings ist die Bahn wie ein Supertanker, der zum Umsteuern viel Zeit braucht. Jahrelang wurde zu wenig investiert, was sich jetzt durch viele Baustellen rächt. Neubaustrecken brauchen Jahrzehnte und bergen Milliardenrisiken, wie gerade Stuttgart 21 beweist. Vorstandsmitglied Volker Kefer musste gehen, weil er die Probleme und insbesondere die Reaktion der Öffentlichkeit unterschätzt hatte. Entwicklung und Bau neuer Züge wie des ICE4 dauern Jahre; erst Ende 2017 gehen die ersten in den Linienbetrieb.

Zudem lassen die hohen Investitionen die Schulden steigen. Der ehemalige Monopolist Bahn kämpft mit hohen Kosten und verliert deswegen immer wieder Aufträge im Nahverkehr. Erst spät schaltete Grube vom Wachstums- auf Konsolidierungskurs um. Sein Vertrag läuft noch bis Ende 2017. Ob er zwei Jahre Verlängerung bekommt, ist offen.

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02.08.2016, 06:00 Uhr
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