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Stuttgart

Bahn-Chef: Stuttgart 21 bleibt im Finanzierungsrahmen

Bahnchef Rüdiger Grube hat mögliche Mehrkosten für Stuttgart 21 mit meiner Endrechnung von bis zu 10 Milliarden Euro als «absolut nicht nachvollziehbar» zurückgewiesen.

02.08.2016

Von dpa/lsw

Bauarbeiten für ein Projekt Stuttgart 21. Im Hintergrund steht der Bahnhofsturm. Foto: Silas Stein dpa/lsw

Stuttgart. «Selbst wenn alle neuen Kostenrisiken eintreffen würden, bliebe das Projekt innerhalb des Finanzierungsrahmens von 6,526 Milliarden Euro», sagte er den «Stuttgarter Nachrichten» (Mittwoch). Anfang Juli hatten «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» berichtet, dass das umstrittene Bauprojekt bis zu zehn Milliarden Euro kosten könnte - statt der bisher veranschlagten 6,53 Milliarden. Das sei das Ergebnis einer mehrjährigen Prüfung durch den Bundesrechnungshof.

Grube räumte zwar ein, dass es neue Kostenrisiken für den Bahnhof gebe. Der Konzern habe dafür aber «Vorsorgepositionen im Finanzierungsrahmen».

Die Prognosen des Bundesrechnungshofes sind der Bahn nach Angaben von Grube nicht bekannt. Sie seien nach einer «jüngsten, umfassenden Bestandsaufnahme des Projekts absolut nicht nachvollziehbar», sagte er dem Blatt. Der Bahnchef kritisierte den Rechnungshof scharf. Obwohl sich die Bahn intensiv um den Bericht bemüht habe, weigere sich die Behörde, den Konzern über die Zahlen zu informieren. «Hier ist noch viel Raum für eine bessere Kommunikation und Transparenz», sagte er.

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Erstellt:
2. August 2016, 17:19 Uhr
Aktualisiert:
2. August 2016, 16:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. August 2016, 16:50 Uhr

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