Baustelle · Verkehr

B27: Einen Monat lang nur einspurig an Kirchentellinsfurt vorbei

Auf der wichtigsten Pendlerroute der Region wird der Asphalt erneuert. Das führt zu Umleitungen bei Kirchentellinsfurt.

23.06.2021

Von ST

Der Fahrbahnbelag der B27 wird auf einem Abschnitt bei Kirchentellinsfurt erneuert. Deshalb müssen sich Pendler vor allem Richtung Tübingen auf Behinderungen einstellen. Bild: Regierungspräsidium Tübingen

Wie das Tübinger Regierungspräsidium mitteilt, wird von Donnerstag an auf der B27 zwischen der Kreisgrenze Reutlingen/Tübingen und der Anschlussstelle Kirchentellinsfurt in Fahrtrichtung Tübingen der Belag erneuert. Auf 3,5 Kilometern Länge soll Kompaktasphalt aufgetragen werden. Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten bis Ende Juli abgeschlossen sein.

Ab Donnerstag, 24. Juni, wird die Baustelle vorbereitet. Dafür wird die Mittelleitplanke durchbrochen und eine Überfahrung eingerichtet. In dieser Zeit ist in beiden Fahrtrichtungen jeweils eine Spur gesperrt. Ab Samstag werden dann Betonabsperrungen und Beschilderung aufgebaut.

Die eigentlichen Bauarbeiten sollen am Donnerstag, 1. Juli, beginnen und am 30. Juli enden. In diesem Zeitraum ist die Fahrbahn in Richtung Tübingen voll gesperrt. Die Fahrbahn nach Stuttgart wird im Gegenverkehr mit insgesamt drei Fahrstreifen betrieben, einem in Richtung Tübingen und zwei in Richtung Stuttgart. Bei der Anschlussstelle Kirchentellinsfurt steht auf einem rund 100 Meter langen Abschnitt jeweils nur eine Spur pro Fahrtrichtung zur Verfügung.

Während der Baustellendauer ist die Auffahrt von der B 297 kommend nicht möglich. Der Verkehr wird großräumig ab Neckartailfingen über die B 312 nach Metzingen über Reutlingen nach Tübingen umgeleitet.

An der Anschlussstelle Kirchentellinsfurt sind die nördlichen Rampen der B27 gesperrt. Deshalb schlagen die Behörden vor, dass von Stuttgart her kommende Autofahrer bis zur Ausfahrt Lustnau weiterfahren, dort wenden und auf der B 27 wieder zurück nach Kirchentellinsfurt. Oder man fährt bereits Richtung Reutlingen auf die B 464 ab und anschließend über die Abfahrt Alteburg nach Kirchentellinsfurt weiter. Wer von dort aus nach Stuttgart möchte, muss entweder über Kusterdingen und die B28 bei Tübingen auf die B27 fahren – oder nutzt ebenfalls die Strecke über die B464.

Kosten und Methode

Die Baustelle soll etwa 1,5 Millionen Euro kosten, die der Bund trägt.

Bei der Kompaktasphalt-Methode werden zwei Asphaltschichten in einem Arbeitsgang „heiß auf heiß“ und auf der ganzen Fahrbahnbreite nahtlos aufgetragen. Das soll Zeit und Kosten sparen, da weniger Arbeitsschritte notwendig sind. Dabei wird Recycling-Asphalt verwendet.

Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können unter

www.verkehrsinfo-bw.de/baustellen abgerufen werden.

Zum Artikel

Erstellt:
23. Juni 2021, 13:28 Uhr
Aktualisiert:
23. Juni 2021, 13:28 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Juni 2021, 13:28 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Karte

Sie möchten diesen Inhalt nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.

Push aufs Handy

Die wichtigsten Nachrichten direkt aufs Smartphone: Installieren Sie die Tagblatt-App für iOS oder für Android und erhalten Sie Push-Meldungen über die wichtigsten Ereignisse und interessantesten Themen aus der Region Tübingen.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen
Facebook Sport      Faceboook      Instagram      Twitter      Tagblatt-App