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Autonomer Suff
Foto: dpa
Mobilität

Autonomer Suff

Wer übermäßig viel in Alkohol investiert, gilt selten als Gewinner. Das könnte sich bald ändern. Sofern man am richtigen Ort investiert. Nicht mehr an der Supermarktkasse, sondern am Aktienmarkt.

11.09.2017
  • IGOR STEINLE

Berlin. Analysten der Investmentbank Morgan Stanley haben ihren Kunden einen brandheißen Tipp gegeben: Jetzt auf die Promille–Industrie setzen! Denn sobald Autos sich autonom, also ohne Beteiligung der Insassen, fortbewegen, wird versöhnt werden, was bisher (zumindest legal) nicht zusammengehört: Der Rausch und das Automobil. Wer ohnehin nur schwer Nein sagen kann, wird in Zukunft wohl noch weniger Gründe finden, ein Gläschen mehr abzulehnen.

In einer nüchternen Analyse rechnet man vor, dass – sollte der durchschnittliche Konsument in Zukunft nur einen Drink mehr pro Woche trinken – der globale Alkoholmarkt einen Umsatzzuwachs von 100 Milliarden Euro verzeichnen würde. Dabei wird bereits heute nicht zu wenig getrunken: Das Geschäft ist 1,5 Billionen Dollar wert.

Wer nun von schnellem Reichtum träumt, sollte aber vorsichtig sein. Denn die Wall Street hat die Rechnung ohne den deutschen Gesetzgeber gemacht. Der hat nämlich verfügt, dass Insassen eines autonomen Fahrzeugs stets fähig sein müssen, das Steuer zu übernehmen. Die Deutschen werden also nicht zum weltweiten Sprit-Boom beitragen. Höchstens im Supermarkt. Igor Steinle

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11.09.2017, 06:00 Uhr
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