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Kfz-Versicherung

Autofahrer können beim Wechsel viel Geld sparen

Besitzer sollten ihren Vertrag jedes Jahr prüfen, meist kann bis Ende November gekündigt werden. Das Vergleichen der vielen Tarife braucht Zeit.

20.10.2017
  • DIETER KELLER

Berlin. Wer mit seiner Kfz-Versicherung von einem teuren zu einem günstigen Anbieter wechselt, kann mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Daher raten Verbraucherschützer wie die Stiftung Warentest, einmal im Jahr den Vertrag zu überprüfen. Dabei tickt wieder einmal die Uhr: In der Regel kann der Wechsel bis zum 30. November in die Wege geleitet werden. Denn die Verträge laufen meist bis zum Jahresende, und einen Monat vorher können sie gekündigt werden. Ein Sonderkündigungsrecht gibt es bei Beitragserhöhungen.

Für den Vergleich gilt es, sich Zeit zu nehmen. Der schnellste und beste Weg zu einem günstigen Angebot führt über Vergleichsportale im Internet, empfehlen die Verbraucherberater von finanztip.de. Doch dabei ist Vorsicht geboten: Die Portale sind nicht unabhängig, denn sie finanzieren sich über Provisionen der Versicherer.

Daher sollten mindestens zwei Vergleichsportale konsultiert werden, wobei die Erfahrungen mit Check 24 und Verivox am besten sind. Eine weitere Klippe ist, dass manche günstigen Direktversicherer gar nicht von diesen Portalen gelistet werden. Daher rät finanztip.de, zusätzlich vor allem die Angebote der Hannoverschen Direkt und der Huk24 im Internet zu prüfen.

Vorab muss geklärt werden, welchen Umfang die Versicherung haben soll. Die wichtigsten Punkte:

Kfz-Haftpflichtversicherung Sie deckt nur die Schäden der Unfallopfer ab. Jeder Autohalter muss sie abschließen. Es empfiehlt sich eine pauschale Deckungssumme von 50 oder 100 Mio. EUR. Gesetzlich vorgeschrieben ist deutlich weniger, doch der höhere Schutz kostet in der Regel nichts oder nur wenig mehr.

Kaskoversicherung Sie zahlt für Schäden am eigenen Auto, der Abschluss ist freiwillig. Die Teilkasko springt etwa bei Diebstahl, Brand, Wild, Sturm, Blitz, Hagel und Überschwemmung ein. Allerdings lohnt sie sich nicht mehr, wenn der Wagen nur noch wenige hundert Euro Restwert hat. Manche Versicherer bieten einen erweiterten Versicherungsschutz bei Elementarschäden an, etwa bei Lawinen und Muren. Sinnvoll ist, dass der Vertrag die Folgen von Marderbissen wenigstens bis 2000 EUR abdeckt. Bei Neuwagen ist in den ersten 24 Monaten die Neuwert-Entschädigung vorteilhaft, weil der Zeitwert bei Pkw schnell sinkt.

Vollkaskoversicherung Sie ist bei neuen und teuren Pkw sinnvoll, weil sie auch Reparaturen am eigenen Wagen bei selbst verschuldeten Unfällen und Vandalismus übernimmt. Dabei sollten Zahlungen bei grober Fahrlässigkeit nicht ausgeschlossen sein.

Mehr Schutz Die Teilkasko leistet nur bei Unfällen mit Haarwild, etwa Rehen und Wildschweinen. Möglich ist die Erweiterung auf andere Tiere wie Kühe oder Pferde. Die Versicherung kann um einen Autoschutzbrief ergänzt werden. Mit dem Verzicht auf die freie Werkstattwahl lassen sich im Schnitt über 8 Prozent sparen. Bei Leasing oder neuen Autos mit noch gültiger Herstellergarantie ist das aber nicht sinnvoll. Von einer Insassen- oder Fahrer-Unfallversicherung rät finanztip.de ab.

Unterschiede Die Höhe der Prämie hängt von vielen Faktoren ab: vom Autotyp, von der Region, der Zahl der Fahrer und ihrem Alter, aber auch von der Schadensfreiheit und der Fahrleistung. Wer 25 000 Kilometer im Jahr fährt, zahlt im Schnitt 28 Prozent mehr als bei 10 000 Kilometern. Sparen lässt sich durch eine Selbstbeteiligung bei der Kaskoversicherung und durch die jährliche Zahlung der Prämie.

Junge Leute Für Fahranfänger sind die Prämien besonders hoch. Für sie kann es sich lohnen, das Auto als Zweitwagen der Eltern anzumelden und später die Schadenfreiheitsklasse zu übertragen. Geld sparen kann ein Telematik-Tarif, der das Fahrverhalten berücksichtigt. Allerdings geben die Fahrer dabei zahlreiche Fahrdaten von sich preis.

Rat Es gibt noch eine Menge weiterer Feinheiten. Details finden sich etwa im Novemberheft der Zeitschrift „Finanztest“ und im Internet auf der Seite www. finanztip.de.

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20.10.2017, 06:00 Uhr
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