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Letzter Ferienbeginn

Stau-Höhepunkt des Sommers erwartet

Mit Baden-Württemberg und Bayern starten in dieser Woche die letzten beiden Bundesländer in die Sommerferien - und die Straßen dürften ziemlich voll werden.

23.07.2018

Von dpa/lsw

Autos fahren im Feierabendverkehr über eine Straße. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. «Die Autofahrer erwartet das schlimmste Stauwochenende der Saison», teilte der ADAC am Montag mit. Dem Automobilclub zufolge gelten unter anderem die Autobahn 81 Stuttgart-Singen und die A8 zwischen Karlsruhe und Salzburg als Staurouten. Auch der Auto Club Europa (ACE) rechnet mit dem Stauhöhepunkt des Sommers und rät von Autobahnfahrten an diesem Wochenende ab. Beide Autoclubs empfehlen Reisenden, erst am Dienstag oder Mittwoch der kommenden Woche in den Urlaub zu starten.

Während in Baden-Württemberg am Donnerstag die großen Ferien beginnen und in Bayern am Freitag der letzte Schultag ist, seien viele Autourlauber unter anderem aus Bremen, Hessen und Niedersachsen schon wieder auf dem Heimweg. Zudem rolle aus Nordrhein-Westfalen und aus dem Norden der Niederlande die nächste Reisewelle an.

Zudem haben laut dem baden-württembergischen Verkehrsministerium Baustellen auf Autobahnen «keine Sommerferien». «Die langen Sommertage und die günstigen Wetterbedingungen sind für den Straßenbau sehr hilfreich und verkürzen die Bauzeiten», teilte das Ministerium mit. Demnach dauern vor allem die großen Ausbaumaßnahmen an der A6 zwischen Weinsberg und Wiesloch-Rauenberg oder an der A8 auf der Albhochfläche mehrere Jahre und könnten auch in den Ferien nicht still gelegt werden. Um den Verkehr möglichst flüssig zu halten, werde in den Baustellen die ursprüngliche Anzahl an Fahrstreifen offen gehalten, so das Verkehrsministerium. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) appellierte an die Verkehrsteilnehmer, die bestehenden Baustellen bei der Reiseplanung zu berücksichtigen und genügend Zeit für die Anreise einzuplanen.

Unterdessen müssen sich die Autofahrer im Südwesten wegen der erwarteten Hitze auf Einschränkungen auf zwei Autobahnen einstellen. Das Regierungspräsidium Stuttgart kündigte am Montag hitzebedingte Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 80 Kilometer pro Stunde auf den Autobahnen 81 und 7 an. Grund seien mögliche Aufwölbungen auf älteren Betonfahrbahnen, die bei hohen Temperaturen auftreten könnten.

Betroffen sind auf der A81 der Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Weinsberg (Landkreis Heilbronn) und der Jagsttalbrücke Widdern in beiden Richtungen und der Bereich zwischen den Anschlussstellen Boxberg (Main-Tauber-Kreis) und Osterburken (Neckar-Odenwald-Kreis) in Fahrtrichtung Norden. Auf der A7 wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit zunächst zwischen Ulm und dem Kreuz Feuchtwangen (Bayern) in beiden Richtungen herabgesetzt. Beobachtet werde außerdem ein Abschnitt südlich der Anschlussstelle Westhausen (Ostalbkreis), hier könnte das Tempo von Donnerstag an gedrosselt werden.

Die Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten ab Dienstag voraussichtlich bis Sonntag jeweils von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Zur Vermeidung der «Blow-ups» genannten Hitzeschäden würden betroffene Autobahnabschnitte derzeit erneuert oder mit sogenannten Entlastungsstreifen versehen, teilte das Regierungspräsidium mit. Dazu werden einzelne Beton-Segmente durch elastischeres Material ersetzt, so dass sich die Fahrbahn ohne zu zerbersten ausdehnen kann.

Autos fahren im Feierabendverkehr über eine Straße. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
23. Juli 2018, 15:35 Uhr
Aktualisiert:
23. Juli 2018, 17:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Juli 2018, 17:20 Uhr

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