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VfB Stuttgart

Auslaufen um 4 Uhr morgens

Baden-Württemberg ist mit zwei Teams im DFB-Pokal-Achtelfinale vertreten. "Hauptsache weiter" hieß es beim VfB Stuttgart und in Heidenheim.

30.10.2015
  • GEK/GA

Stuttgart FC Bayern, FC Augsburg, TSV 1860 München, 1. FC Nürnberg und SpVgg Unterhaching - gleich fünf bayerische Vereine haben den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals geschafft. Nicht ganz so erfolgreich ist die Bilanz der Baden-Württemberger. Nur die Schwaben vom VfB Stuttgart und des 1. FC Heidenheim vertreten das Ländle in der dritten Runde, die am Sonntag ausgelost und am 15./16. Dezember ausgespielt wird. Die badischen Zweitligisten SC Freiburg (0:3 gegen den FC Augsburg) und SV Sandhausen sowie der württembergische Oberligist SSV Reutlingen sind hingegen ausgeschieden.

Auch die zwei erfolgreichen Teams aus dem Land haben sich nicht mit Ruhm bekleckert. "Hier zählte nur das Weiterkommen. Mehr nicht", wollte VfB-Trainer Alexander Zorniger das 2:0 beim Regionalligisten Carl Zeiss Jena durch Tore von Martin Harnik (22.) und Alexandru Maxim (90.+2/Handelfmeter) schnell abhaken. Nach fast fünfstündiger Heimreise waren die VfB-Profis kurz nach 4 Uhr morgens zurück in der Stuttgarter Mercedesstraße - und wurden von Zorniger zu dieser nachtschlafenden Zeit zum Auslaufen geschickt. Als Strafe für eine dürftige Leistung wollte der VfB-Coach dies aber nicht verstanden wissen. "Unser nächster Gegner Darmstadt hat einen Tag länger zum Regenerieren, da müssen wir rein aus physiologischer Sicht so handeln", erklärte Zorniger. Er kann am Sonntag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen den Aufsteiger möglicherweise wieder auf Serey Dié und Christian Gentner zurückgreifen.

Nicht schön, aber erfolgreich war der Heidenheimer Pokalfight in Sandhausen, den die Gäste nach 120 torlosen Minuten mit 4:3 im Elfmeterschießen zu ihren Gunsten entschieden. "Das Wichtigste war, dass wir weitergekommen sind", schloss sich Trainer Frank Schmidt den Worten seines Stuttgarter Kollegens an. 527 000 Euro spülte das erstmalige Erreichen der dritten Runde in die Kasse. Die verwendet der FCH zum Ausbau der Infrastruktur. Der Business-Bereich und die Geschäftsstelle werden erweitert.

Dieses Geld hätte auch Oberligist SSV Reutlingen gerne eingestrichen. Doch ein zweites Wunder nach dem 3:1-Erstrundensieg gegen Zweitligist Karlsruher SC blieb beim 0:4 gegen Eintracht Braunschweig aus. Reutlingens Trainer Georgi Donkov war die Enttäuschung anzusehen. "Wir hätten mehr Mut, Entschlossenheit und Risiko an den Tag legen sollen. Aber wir sind Oberligist und können viel aus diesem Spiel lernen."

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30.10.2015, 12:00 Uhr
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