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Ausgestaltung von Kapitalbeteiligungen

3 Tipps von Pegasus Development für die erfolgreiche Umsetzung von Kapitalbeteiligungen angestellter Mitarbeiter.

05.05.2020

Nicht nur für Angestellte, sondern auch für Unternehmen können Kapitalbeteiligungen gewinnbringende Instrumente sein – und das in vielerlei Hinsicht. Bild: geralt / Pixabay

In der Möglichkeit, als angestellter Mitarbeiter Kapitalanteile des eigenen arbeitgebenden Unternehmens zu erwerben, manifestiert sich die Vorstellung einer Synthese der besten Prinzipien aus Kapitalismus und Sozialer Marktwirtschaft. Letztere sieht vor, dass Arbeitnehmer als Gegenleistung für die Bereitstellung ihrer Arbeitskraft am Erfolg des Arbeitgebers partizipieren sollen. In Deutschland ist die Mitarbeiterkapitalbeteiligung noch nicht allzu lange zentrales Element im Human Resource Management – dabei existieren Vorteile für beide Seiten. Doch auch andere Formen von Kapitalbeteiligungen sind für Privatanleger aussichtsreich – und es muss nicht immer beim eigenen Arbeitgeber sein. Pegasus Development hat für Sie 3 Tipps zusammengefasst wie Kapitalbeteiligungen erfolgreich umgesetzt werden können.

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Nicht nur für Angestellte, sondern auch für Unternehmen können Kapitalbeteiligungen gewinnbringende Instrumente sein – und das in vielerlei Hinsicht. Bild: geralt / Pixabay

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Tipp 1 von Pegasus Development: Eigen- bis Fremdkapital: Vorteile und Nachteile gegenüberstellen

Soll im Zuge modernen Personalmanagements für überdurchschnittliche Motivation bei der Belegschaft eines Unternehmens Sorge getragen werden, dürfte bis auf wenige Ausnahmen schlicht und einfach das Geld den größten Schub bringen.

Allerdings ist die Bandbreite möglicher Beteiligungen von Mitarbeitern am Unternehmenserfolg groß, eine objektive Aussage darüber, welche Beteiligungsform die meisten Vorteile für Mitarbeiter und Unternehmen generiert, kann pauschal nicht gesagt werden.

Grundsätzlich lässt sich zwischen einer Eigen- und Fremdkapitalbeteiligung differenzieren. Betrachtet man Beteiligungsformen besonders strikt, ließe sich gar eine dritte Form benennen: das Beteiligung über Investivkapital, welches jedoch eine seltene Sonderform darstellt.

Am häufigsten ist zweifelsohne die Beteiligung am Eigenkapital des Unternehmens vorzufinden, wobei die jeweilige Rechtsform eines Unternehmens vorgibt, ob Aktien, Einlagen in Form von Kommanditkapital, Gesellschafts- oder Genossenschaftsanteile in Frage kommen.

Beteiligung an Aktiengesellschaft: Eine einfache Depotverwaltung und die Handelsabwicklung über die Börse sind aus organisatorischer Perspektive in diesem Fall vorteilhaft. Ferner sind Aktien äußerst formflexibel. Unterschieden werden zum Beispiel Namens- und Inhaberaktien, Stamm- oder Vorzugsaktien, die dem Inhaber allesamt verschiedene Partizipationsrechte zusprechen.

Beteiligung an Genossenschaft: Sofern in der Satzung nichts anderes festgehalten wird, können Mitarbeiter auch am Stammkapital einer Genossenschaft beteiligt werden. Im Vergleich sind Genossenschaftsanteilen nur wenige Auflagen vorgegeben, eine Beglaubigung oder Beurkundung ist nicht vonnöten. Wem es um Gleichbehandlung geht, der dürfte erfreut darüber sein, dass jeder Anteilseigner unabhängig seiner Einlage gleiches Stimmrecht besitzt.

Beteiligung an Kommanditgesellschaft: Als Personengesellschaft sind bei Kommanditgesellschaften – übrigens ebenso bei der GbR – nur selten Mitarbeiterbeteiligungen auszumachen. Dies hat seine Gründe. Denn jeder Anteilseigner wird automatisch auch zum Kommanditisten. Gehälter sind demzufolge kein Personalaufwand, somit nicht steuerabzugsfähig und müssen aus dem Unternehmensgewinn aufgebracht werden.

Beteiligung an GmbH: Auch in Gesellschaften mit beschränkter Haftung werden Mitarbeiterbeteiligungen eher selten angeboten. Dieser Umstand ist vornehmlich auf die schwierige Aufgabe zurückzuführen, eine rechtlich konforme Auflösung bzw. Rückgabe der Beteiligung festzulegen, sofern ein Arbeitsverhältnis beendet wird. Da GmbHs oftmals Familienbetriebe sind, wird auch die einhergehende Zusprechung von Kompetenzen ungern gesehen. Ausnahmen bilden Beteiligungen von Mitarbeitern, die langfristig an das Unternehmen gebunden werden sollen.


Tipp 2 von Pegasus Development: Asset Allocation als Credo für Kapitalbeteiligungen mit Investitionsabsicht

Eine Beteiligung an Unternehmen ist natürlich nicht nur möglich, wenn ein aktives Angestelltenverhältnis zwischen Anteilseigner und Unternehmen besteht. Als Privatanleger ist für die Absicht, Kapitalbeteiligungen mit dem Ziel des Vermögensaufbaus zu erwerben, Anlaufstelle Nummer eins die Börse bzw. sind die Aktiengesellschaften, die dort vertreten sind und deren Unternehmensanteile an ihr gehandelt werden.

Doch sinnvolle und ertragreiche Investments in Kapitalbeteiligungen sind gerade für unerfahrene Anleger meist nur schwer zu finden, auch wenn die aktuelle Wirtschaftslage selbst gängige Indizes wie den DAX attraktiv wie wohl nur selten zuvor erscheinen lässt.

Gerade deswegen ist aber es ratsam, das eigene Portfolio professionell zusammenzustellen und betreuen zu lassen. Denn Profis wissen, wie sich einzelne Kapitalbeteiligungen wechselseitig beeinflussen, und können deswegen ein nachhaltig erfolgreiches Portfolio aufbauen, dessen Erfolgsbasis die Risikostreuung ist.

Vor allem geht es in diesem Sinne darum, Anlageklassen, sogenannte Assets, auszudifferenzieren, denn eine unbestrittene Regel lautet, dass die Erträge unabhängiger Anlageklassen keinerlei Zusammenhänge vorweisen und sich somit nicht negativ beeinflussen können. Dieses Prinzip wird als Asset Allocation bezeichnet.

Tipp 3 von Pegasus Development: Private Equity Investments als alternative renditesichere Anlagen verstehen

Weniger bekannt dürften Kapitalbeteiligungen mit Investitionsabsicht sein, die gar nicht über die Börse gehandelt werden. Grundsätzlich wird bei dieser Form einer Investition, dem Private Equity Investment, auf Unternehmen mit außerordentlichem Wachstumspotential gesetzt. Hieraus folgen in der Regel ebenso außerordentlich hohe Rendite-Chancen.

Offenkundig bedarf es bei Kapitalbeteiligungen an Unternehmen auf Wachstumsmärkten aber auch ein tieferes Know-how. Deswegen werden Private Equity Investments meist über erfahrene und renommierte Unternehmen abgewickelt, so beispielsweise über Pegasus Development.

Hier können Privatanleger sogar attraktive Nebenfaktoren vorfinden. Denn investiert wird laut Firmenphilosophie primär in Unternehmen, die besonders nachhaltige und sichere Entwicklungschancen mitbringen, wodurch neben der Anlagestreuung auch das Anlageobjekt die Anlagerisiken minimieren.

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Erstellt:
5. Mai 2020, 13:12 Uhr
Aktualisiert:
5. Mai 2020, 13:12 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. Mai 2020, 13:12 Uhr

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