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Berlin/Stuttgart

Auschwitz Komitee greift AfD wegen Kritik an

Nach der Kritik des AfD-Politikers und Landtagsabgeordneten Wolfgang Gedeon an Stolpersteinen zum Gedenken an NS-Opfer hat das Internationale Auschwitz Komitee die rechtspopulistische Partei scharf angegriffen.

20.02.2018

Von dpa/lsw

Stolpersteine für eine Familie der Holocaust-Überlebenden in Berlin. Foto: Britta Pedersen/Archiv dpa/lsw

Berlin/Stuttgart. «Die AfD bekämpft immer brachialer und skrupelloser, was die Überlebenden von Auschwitz als Zeitzeugen in der deutschen Gesellschaft bewirkt haben», sagte der Vizepräsident des Komitees, Christoph Heubner, am Montag. Diese werteten Jargon und Inhalte der «schäbigen Botschaften» als persönliche Angriffe. Sie seien ein Versuch, die Überlebenden und ihre Erinnerungen aus der Gesellschaft herauszudrängen.

Gedeon hatte ein Ende der Stolperstein-Aktionen gefordert. «Es gibt angemessenere Arten des Gedenkens im Rahmen von Gedenkstätten, von denen wir hier genügend haben», schrieb der 70-Jährige an den Oberbürgermeister und den Gemeinderat der Stadt Singen. Gedeon hatte den Appell auch auf seiner Internetseite veröffentlicht. Stolpersteine werden seit vielen Jahren deutschlandweit verlegt. Sie erinnern an die Opfer der NS-Herrschaft - in der Regel jeweils vor dem letzten Wohnsitz der Betroffenen.

Stolpersteine für eine Familie der Holocaust-Überlebenden in Berlin. Foto: Britta Pedersen/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
20. Februar 2018, 12:57 Uhr
Aktualisiert:
20. Februar 2018, 13:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Februar 2018, 13:10 Uhr

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