Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Kommentar

Aus der Hüfte

12.04.2018

Von STEFAN KEGEL

Berlin. So schnell kann es gehen. Zwischen der Ankündigung Donald Trumps, die USA würden bald aus Syrien abziehen und der Ankündigung des Raketenbeschusses des Landes lagen lediglich ein paar Wochen. Es steht außer Frage, dass die Gefahr einer direkten Konfrontation mit dem Assad-Unterstützer Russland diesmal größer ist als bei Trumps erstem Angriff vor einem Jahr. Nicht ohne Grund hat er in seiner Kriegserklärung via Twitter direkt Russland angesprochen und nicht Machthaber Baschar al-Assad. Im Stil eines Cowboys, der aus der Hüfte schießt.

Vor einem Jahr beschossen die USA nach einem syrischen Chemiewaffen-Angriff auf Zivilisten bereits einen Militärflughafen. Assad beeindruckte das wenig. Die Gefahr ist nun, dass Trump diesmal möglicherweise einen Krieg vom Zaun bricht. Es ist wenig darüber bekannt, welchen Plan Trump aus der Tasche zaubern will, falls er Assad tatsächlich ins Wanken bringen sollte. Solch ein Machtvakuum war es immerhin, das vor sieben Jahren der Terrormiliz IS überhaupt erst die Ausbreitung ermöglichte. Trump ist es allerdings zuzutrauen, dass er gar keinen Plan hat.

Zum Artikel

Erstellt:
12. April 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
12. April 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. April 2018, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen?
Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Aus diesem Ressort
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+