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Sexpuppen

Aus dem Verkehr gezogen

23.09.2017
  • CAROLINE STRANG

Ulm. Wonder Woman trägt eine Art Rüstung, ein dreieckiges Diadem ragt in ihre Stirn und natürlich dürfen Schwert und Schild nicht fehlen. Ihr Blick wirkt ein wenig streng. Und starr. Denn die Wunderfrau ist zwar lebensgroß, aber nur aus Plastik. Sie ist auch nicht wirklich zum Kämpfen da, auf sie warten andere Abenteuer. Sie ist eine Sexpuppe.

Hergestellt in China und dort auch Teil eines interessanten Geschäftsmodells. Stundenhotels sind out, Stundenpuppen in. Denn Wonder Woman und ihre Freundinnen „Krankenschwester“ und „Schulmädchen“ kann man mieten. „Shared Girlfriend“, geteilte Freundin, nennt sich das in Zeiten der Shared Economy, die ja bekanntlich am besten alles teilen möchte. Eine Nacht mit der geteilten Sexpuppe kostet umgerechnet 38 Euro. Geräusche gibt es gegen Aufpreis, Peitschen und sonstige Accessoires auch.

Der an Frauenmangel leidenden chinesischen Gesellschaft sollte das mehr Abwechslung verschaffen. Und Erleichterung für Millionen Männer, die vergeblich nach einer leibhaftigen Frau suchen.

Doch das Vergnügen war von kurzer Dauer. Der Hersteller zog seine Puppen aus dem Verkehr – auf Befehl der Behörden. Die hatten moralische Bedenken, drohten mit Strafzahlungen und mehr. Wonder Women ist zum Politikum geworden.

Es gilt einmal mehr der warnende Satz von Wilhelm Busch: Wer hinter die Puppenbühne geht, sieht die Drähte. Caroline Strang

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23.09.2017, 06:00 Uhr
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