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Tübingen

Aus Trumps Rede

Eine Verteidigung von Donald Trump als Antwort auf den Leserbrief von Rudolf Gunst (11. März).

22.03.2017

Von Bernhard Meyer

Mich wundert immer wieder, wenn Linke, die doch bei anderen Themen in der Lage sind, falsche „Narrative“ des Mainstream zu durchschauen, beim Thema Trump deren Feindbild brav schlucken („Trump ich hör dir trapsen“). Folgende Zitate stammen aus Trumps Rede vor dem Kongress am 28. Februar:

„Wir unterstützen die NATO nachdrücklich. Aber wir wissen, dass es den Vereinigten Staaten besser geht, wenn es weniger Konflikte anstatt mehr gibt. Wir müssen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. Wir haben gesehen, wie Krieg und Zerstörung auf der Welt, der gesamten Welt, gewütet haben.“

„Wir wollen Harmonie und Stabilität, nicht Krieg und Konflikt. Wir wollen Frieden, wo wir Frieden finden können. Die Vereinigten Staaten achten das Recht aller Länder, ihren eigenen Weg zu gehen.“

„94 Millionen Amerikaner sind nicht erwerbstätig. Über 43 Millionen Menschen leben heute in Armut. Wir haben mehr als ein Viertel unserer Arbeitsplätze in der Fertigung verloren, seit Nafta verabschiedet wurde.“

„Wir erwarten nicht zu viel, wenn wir Millionen Sozialhilfeempfängern Arbeit vermitteln wollen. (...) Arbeitsplätze, an denen Amerikanerinnen und Amerikaner zu Wohlstand kommen, sind nicht zu viel verlangt. Wenn wir all das erreicht haben, dann haben wir Amerika größer gemacht als je zuvor – für alle Amerikaner. Das ist unsere Vision.“ (Aus NRhZ „Wir wollen Harmonie…“)

Passt das in die „Einzige-Weltmacht“-Linie der Neocons? Es muss doch einen Grund geben, dass sie Trump bis aufs Messer bekämpfen.

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Erstellt:
22. März 2017, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
22. März 2017, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. März 2017, 01:00 Uhr

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