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Aufsteiger auf Augenhöhe
Von 2010 bis 2016 spielte Ron-Robert Zieler für Hannover 96 und kam auf 185 Ligaeinsätze. Foto: Eibner
VfB Stuttgart

Aufsteiger auf Augenhöhe

Beide Zweitligaduelle mit Hannover gingen verloren. Zieht Hannes Wolfs Team mit dem ersten Bundesliga-Auswärtssieg an den 96ern vorbei?

24.11.2017
  • WOLFGANG SCHEERER

Stuttgart/Hannover. Beide Klubs sind im Mai 2016 aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen, gemeinsam schafften sie das sofortige Comeback. Und heute Abend (20.30 Uhr/Eurosport) stehen sich die zwei starken Aufsteiger erstmals wieder in einem Erstliga-Duell gegenüber. Der VfB Stuttgart ist zu Gast bei Hannover 96. Das ist für viele sicher nicht der ganz große sportliche Knüller, aber dennoch eine besondere Partie.

Bis zum letzten Spieltag war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Zweitliga-Meisterschaft gewesen. Am vorletzten hatte Tabellenführer VfB bei Verfolger Hannover nach Felix Klaus' Treffer mit 0:1 verloren. Die Niedersachsen zogen damit zunächst auf 66 Punkte gleich. Erst durch ein 4:1 gegen Würzburg machte die Stuttgarter Mannschaft von Trainer Hannes Wolf vollends alles klar, während André Breitenreiters Team in Sandhausen nur zu einem 1:1 kam.

Null Punkte, 13 Gegentore

Rund 2000 Fans begleiten die Mannschaft mit dem roten Brustring heute nach Hannover. Dieses Mal ist der VfB in einer spannenden Verfolgerrolle: Nach dem 2:1 gegen Dortmund trennen die Stuttgarter auf dem elften Tabellenplatz nur noch zwei Zähler vom aktuellen Achten Hannover (18 Punkte). Gelingt nach sechs Niederlagen in den sechs Auswärtsspielen der Saison der ersehnte erste Erfolg, dann würde der VfB an den Gastgebern vorbeiziehen. Die Problematik „Auswärtsfluch“ – null Punkte und 13 Gegentore – spukt zwangsläufig in den Köpfen herum, auch wenn Wolf sie am liebsten durch Ignorieren bannen würde: „Nach einer gewissen Anzahl an Geschichten will das Thema keiner mehr hören. Darum reden wir auch nicht mehr drüber.“

Von einer „absolut realistischen Chance in Hannover“ spricht VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler. Auch für den 28-Jährigen ist heute ein besonderer Tag. Von 2010 bis 2016 hat er für 96er gespielt und dort „die Möglichkeit bekommen, Bundesliga-Torwart zu werden“. Zum ersten Mal seit seinem Abschied nach dem Abstieg (mit anschließend weniger erfolgreichem Engagement bei Leicester City in der englischen Premier League) kehrt Zieler nun in die Arena am Maschsee zurück.Gibt's Pfiffe, Applaus für ihn oder beides? Zieler: „Natürlich frage ich mich, wie ich empfangen werde.“ Trotz allem Bundesliga-Business bleibt Zeit für Emotionen. 96-Stürmer Martin Harnik, 30, war bis zum Abstieg 2016 in 173 Bundesligaspielen für die „Roten“ aus Cannstatt im Einsatz.

Der heutige Hannover-Manager Horst Heldt, 47, spielte lange für den VfB und war dort später bis 2010 Sportvorstand. Nach seiner Zeit auf Schalke arbeitet er nun seit einem dreiviertel Jahr mit beachtlichem Erfolg bei den 96ern – und ist aktuell plötzlich auch als Schmadtke-Nachfolger in Köln dick im Gespräch.

Der Österreicher Harnik ist mit fünf Saisontoren bester Torschütze im Team. Chadrak Akolo, mit vier Treffern beim VfB top, hat sich im Dortmund-Spiel ebenso verletzt wie Stürmerkollege Daniel Ginczek. Deshalb kommt heute Simon Terodde zum Zug. Mit seinen 25 Treffern hatte der Torschützenkönig maßgeblichen Anteil am Wiederaufstieg des VfB. In beiden Zweitligaspielen gegen Hannover (1;2, 0:1) ging er leer aus. Terodde hat zudem in der Bundesliga erst zweimal getroffen. Aktuell hat er beim VfB und hat der VfB in Hannover also noch einiges nachzuholen.

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24.11.2017, 06:00 Uhr
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