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Kommentar

Aufstand mit Wirkung

23.02.2018

Von PETER DETHIER

Washington. Neunzehn Jahre, nachdem die Waffengesetzgebung als Folge des Massakers an der Columbine Highschool in Colorado in den USA zu einem politischen Reizthema wurden, kommt die Debatte ernsthaft in Bewegung. Der Massenmord an einer Schule in Florida hat eine Generation selbstbewusster junger Amerikaner mobilisiert, die den Status quo nicht dulden wollen. Sie wollen Politiker zur Rechenschaft ziehen. Der Aufstand zeigt bereits Wirkung. Verunsicherte Republikaner horchen auf und erwägen immerhin gründlichere Durchleuchtungen von Waffenkäufern.

Damit allein wäre es aber nicht getan. Auch ist der hanebüchene Vorschlag von Präsident Trump, künftig Lehrer zu bewaffnen, unsinnig. Dann könnten Schulklassen zu Schauplätzen von Revolverduellen werden. Unverzichtbar ist hingegen ein Verbot halbautomatischer Waffen, welches bis 2004 bereits in Kraft war und von einer klaren Mehrheit der Amerikaner unterstützt wird. Ob es angesichts der politischen Macht der Waffenlobby NRA dazu kommen kann, ist fraglich. Zumindest wird jetzt aber ernsthaft darüber diskutiert.

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Erstellt:
23. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
23. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2018, 06:00 Uhr

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