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Make Love

Aufklärungsbuch auch für Erwachsene

Mit "Make Love" haben Ann-Marlene Henning und die Journalistin Tina Bremer-Olszewski den Markt der Aufklärungsbücher aufgemischt. Das 256 Seiten starke Buch für Jugendliche dürfte polarisieren - vor allem unter Erwachsenen.

14.02.2013

Von SK

Zum einen, weil es auf die vielen Fragen zum Sex wirklich brauchbare, praxisnahe Antworten gibt. Zum anderen, weil die Autorinnen so offen und ungezwungen schreiben, dass einige sich vor den Kopf gestoßen fühlen könnten. Dazu kommen Fotos von Heji Shin, die junge Paare beim Sex zeigen - ungekünstelt, ohne Retusche, echt. Das mag manche schockieren, ist aber im Sinne der bewussten Offenheit des Buches letztlich konsequent.

Zumal viele Jugendliche im Internet Sex meist als völlig überzogene, oft bizarre Pornografie erleben. Da ist es geradezu zwingend, falsche Vorstellungen zurechtzurücken. Das gelingt dem Buch perfekt. Locker in persönlichem Stil geschrieben, fühlt man sich als Leser sofort vertraut, Gedanken an Tabus kommen gar nicht erst auf.

Dabei beschränkt "Make Love" sich nicht wie viele andere Bücher darauf, zu betonen dass alles ganz natürlich sei und keiner sich seiner Lust zu schämen brauche. Nein, sie geben konkret Anleitung. Ganz nach dem Motto Ann-Marlene Hennings: Sex ist lernbar.

Das ist ein Ansatz, der weit darüber hinaus geht, was man bisher kennt. Es würde nicht wundern, wenn bald eine Fortsetzung à la "Make Love für Fortgeschrittene" folgte. Von dem sehr lesenswerten Buch können übrigens auch Erwachsene noch einiges lernen. Und mancher wird nach der Lektüre vielleicht sogar sagen: "Hätten wir doch auch solch ein Buch in unserer Jugend gehabt.

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Erstellt:
14. Februar 2013, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
14. Februar 2013, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Februar 2013, 12:00 Uhr

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