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Fünfter Sieg in Serie für Gladbach

Aufholjagd geht weiter: 3:1 gegen Schalke

Borussia Mönchengladbach schafft den Anschluss an die Tabellenspitze. Nur ein böser Tritt überschattet den neuerlichen Triumph der Fohlenelf.

26.10.2015
  • SID

Mönchengladbach Als Johannes Geis nach seinem brutalen Foul im Kabinengang verschwand, war die Siegesserie von Borussia Mönchengladbach nicht mehr in Gefahr. Nach der Roten Karte gegen den Mittelfeldspieler von Schalke 04 in der hektischen Schlussphase stand der fünfte Dreier in Folge fest - und Interimstrainer Andre Schubert sammelte beim 3:1 gegen den Tabellendritten noch ein Argument für seine Weiterbeschäftigung.

Zehn Minuten nach einem Traumfreistoß von Raffael (70.), der den Ball über die Mauer in den Winkel zirkelte, beendete der völlig berechtigte Platzverweis die Schalker Hoffnungen auf einen Punktgewinn. Geis hatte mit gestrecktem Bein den eingewechselten Andre Hahn am Knie getroffen (80.), der Gladbacher wurde sofort ins Krankenhaus gebracht.

Torhüter Ralf Fährmann verteidigte seinen Teamkollegen: "Er geht zum Ball, er sieht den Gegenspieler vielleicht gar nicht. Er ist einer der liebsten Spieler überhaupt." Geis entschuldigte sich nach dem Spiel in der Gladbacher Kabine. "Es tut ihm sehr leid", sagte Manager Horst Heldt: "Er ist ziemlich fertig." In Überzahl legten die Gastgeber noch den dritten Treffer durch Julian Korb (84.) nach. Nach fünf Pleiten zum Saisonstart sind die Gladbacher mit 15 Punkten mittlerweile auf Rang sieben angelangt, aber noch lange nicht am Ziel. "Wir kommen langsam dahin, wo wir hinwollen - nach oben", sagte Oscar Wendt.

Schalke, mit 19 Punkten weiter Tabellendritter, hat schon am Mittwoch im Heimspiel in der zweiten Runde des DFB-Pokals die Chance zur Revanche. Bis zu Geis' Platzverweis kam die Niederlage für die Königsblauen unglücklich zustande. Lars Stindl brachte die Borussia nach einem umstrittenen Foulelfmeter in Führung (32.). Nach dem glücklichen Ausgleich durch ein Eigentor von Andreas Christensen (44.) war auch die Freistoßentscheidung vor Raffaels Kunstschuss zweifelhaft. Vor 54 010 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park war den Gastgebern die Belastung durch den Europacup in der ersten Hälfte deutlich weniger anzumerken. Die Schalker störten früh, doch die Borussia fand immer wieder Lösungen für den konstruktiven Spielaufbau. Besonders die rechte Schalker Abwehrseite bot immer wieder Lücken, in die Fabian Johnson oder Oscar Wendt hineinstießen.

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26.10.2015, 12:00 Uhr
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