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Kommentar

Auf die Taten kommt es an

Konstanz hat Anfang Mai als erste Stadt in Deutschland den „Klimanotstand“ ausgerufen und damit große Erwartungen geweckt. Zwei Monate später muss die Frage erlaubt sein: Und jetzt?

03.07.2019

Von PETRA WALHEIM

Konstanz. Natürlich kann man in der Zeit keine Wunder erwarten, und vielleicht laufen ja viele Klimaschutz-Pläne im Hintergrund. Das ist zu hoffen, denn dieses Ausrufen des Klimanotstandes steht durchaus im Verdacht, eine öffentlichkeitswirksame Aktion ohne konkrete Folgen für den Klimaschutz zu sein. Die Stadt verpflichtet sich damit zwar, alle Entscheidungen auf Auswirkungen auf das Klima hin zu prüfen. Aber klappt das auch mit der Umsetzung? Können die Widerstände und Gegeninteressen überwunden werden? Schon die Ankündigung, das Feuerwerk beim Seenachtfest einzudampfen oder ganz zu lassen, führt zu kontroversen Diskussionen.

Wenn es darum geht, liebgewordene Gewohnheiten zu beschneiden, hört es mit dem Klimaschutz meist schnell auf, das kennt jeder aus dem Alltag. Ein ausgerufener „Klimanotstand“ kann daher ein Anstoß sein, etwas zu ändern – wenn dem symbolischen Akt denn auch tatsächlich Taten folgen. Natürlich kann man sich – wie zum Beispiel Freiburg – auch ohne diesen Schritt hinter die Aufgaben klemmen, die der Klimawandel allen stellt. Die Hauptsache ist, man sucht ernsthaft nach guten Lösungen.

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Erstellt:
3. Juli 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
3. Juli 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. Juli 2019, 06:00 Uhr

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