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14.02.2018

Von MAGDI ABOUL-KHEIR

Berlin. Bill Murray, Scarlett Johansson, Bryan Cranston, Jeff Goldblum, Edward Norton, F. Murray Abraham, Greta Gerwig, Harvey Keitel, Tilda Swinton und Frances McDormand: Der neue Film von Wes Anderson hat ein sensationelles Star-Aufgebot. Allerdings sind die famosen Schauspielerinnen und Schauspieler gar nicht auf der Leinwand zu bewundern, sondern nur zu hören: „Isle of Dogs“ ist ein Animations-Film. Mit ihm wird am Donnerstag die 68. Berlinale eröffnet.

Auch auf dem roten Teppich werden diese vielen Stars nicht vollzählig auftreten – vielleicht erscheint Scarlett Johansson, wird spekuliert. Und auch dann kann man nicht unbedingt sagen, die Berlinale habe zur Eröffnung einen Hollywood-Knüller an Land gezogen. Denn „Isle of Dogs“ ist eine Ko-Produktion von Studio Babelsberg und als solches beim Festival zu Gast.

Da klingt natürlich wieder an, dass es die Macher sowieso nicht allen Kritikern und Branchenkennern recht machen können: zu viel oder zu wenig Hollywood, zu viele oder zu wenige Stars, zu politisch oder zu unpolitisch – man kennt das. Allerdings hat sich der Ton in den vergangenen Monaten verschärft, mittlerweile ist gewiss, dass diese 68. Berlinale die vorletzte wird, die Dieter Kosslick als Direktor verantwortet.

Im Wettbewerb der Festspiele laufen 24 Filme, von denen 19 um den Goldenen und die Silbernen Bären konkurrieren. Unter den Beiträgen sind zwei Debütfilme, ein Dokumentar- und eben ein Animationsfilm. Die Streifen kommen unter anderem aus Brasilien, Bulgarien, Frankreich, dem Iran, Norwegen, Österreich, den Philippinen, Polen, Rumänien, Uruguay und den USA.

Aus Deutschland gehen vier Produktionen ins Bären-Rennen. Christian Petzold hat Anna Seghers' Roman „Transit“ verfilmt und die Flüchtlingsgeschichte aus den 1940er Jahren aktualisiert. Thomas Stuber hat mit „In den Gängen“ ein gemeinsames Drehbuch mit dem Leipziger Schriftsteller Clemens Meyer verfilmt. In „Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot“ erzählt Philip Gröning von Zwillingen. Und Emily Atef hat sich in „3 Tage in Quiberon“ mit dem existenziellen Drama des Weltstars Romy Schneider (gespielt von Marie Bäumer) auseinandergesetzt.

Insgesamt laufen in den diversen Sektionen und Reihen der Berlinale 385 Filme. Und was den roten Teppich betrifft: Die Schauspielerin Claudia Eisinger hat Kosslick aufgefordert, das gute Stück angesichts der #MeToo-Debatte schwarz einzufärben.

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Erstellt:
14. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
14. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Februar 2018, 06:00 Uhr

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