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Tübingen

Auch das RP findet: Breitband ist wichtig

(ede). "Der Ländliche Raum dürfe keinesfalls abgehängt werden", betonte Regierungspräsident Hermann Strampfer am Mittwochvormittag bei einer Informationsveranstaltung zum Förderprogramm "Breitbandinfrastruktur Ländlicher Raum" in Tübingen. Mehr als 90 kommunale Vertreter waren ins Tübinger Regierungspräsidium (RP) gekommen, um sich über Fördermöglichkeiten, Antragsformalitäten und Planungsgrundlagen zu informieren.

30.04.2008

Denn die Möglichkeit, neue Informations- und Kommunikationstechnologien effektiv nutzen zu können, werde sich künftig ganz entscheidend auf die Innovations- und Standortüberlegungen von Wirtschaftsunternehmen auswirken, so der Regierungspräsident in einer Pressemitteilung. Die Breitbandanbindung einer Region werde zu einem zentralen Standortfaktor, erklärte Hermann Strampfer.

Viele Gemeinden im Ländlichen Raum seien heute nicht oder immer noch unzureichend mit leitungsgebundenen Anschlüssen oder terrestrischen Funkverbindungen an das Breitband-Internet angeschlossen, so Strampfer. Diese Ausstattungslücke müsse in den kommenden Jahren geschlossen werden. Denn das Wirtschafts- und Arbeitspotenzial in Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungen liege auch im Regierungsbezirk Tübingen insbesondere in der Fläche.

Strampfer befürworte ganz entschieden die neue Sonderlinie "Breitbandinfrastruktur Ländlicher Raum" im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR). Denn sie ermögliche es, in bislang unterversorgten ländlichen Gebieten eine zuverlässige, preiswerte, und innovative Breitbandinfrastruktur zu schaffen und somit vor allem mittelständische Betriebe in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Die "Breitbandinitiative Ländlicher Raum Baden-Württemberg" wurde zu Jahresbeginn gestartet. Neben den bereits bestehenden Maßnahmen sei dabei eine finanzielle Förderung durch das Land hinzugekommen. So hat der Ministerrat beschlossen, 20 Millionen Euro für Modellprojekte zur Breitbandverkabelung im Ländlichen Raum in diesem und im kommenden Jahr einzusetzen. Als erstes Bundesland kann Baden-Württemberg zusätzlich auch die zur Verfügung stehenden Bundesmittel in Höhe von zwei Millionen Euro abrufen.

Anträge können von Städten und Gemeinden für die Versorgung von ländlich geprägten Orten gestellt werden. Gefördert werden innovative Modellprojekte, die Verlegung von inner- und außerörtlichen Leerrohren, die später mit Glasfaserkabel bestückt werden können, sowie Zuwendungen von Gemeinden an Netzbetreiber zur Schließung von Wirtschaftlichkeitslücken bei Investitionen in Breitbandinfrastrukturen.
Anträge auf Aufnahme in das Förderprogramm können in einer ersten Tranche bis 15. Juni und in einer weiteren Tranche bis spätestens 1. Oktober dieses Jahres beim Regierungspräsidium Tübingen eingereicht werden.

Im Kreis Tübingen liegen die so genannten "Breitband-" oder "DSL-Löcher " vorwiegend im Westen (Neustetten, Börstingen, Sulzau, Seebronn). In Neustetten hat sich Bürgermeister Gunter Schmid kürzlich der Sache angenommen. Für Remmingsheim und Nellingsheim stehen die Chancen gut, bald schnellere Leitungen zu bekommen. Ob Wolfenhausen abgehängt wird, entscheidet sich noch.

Abgehängt von einer schnellen Internetleitung ist auch der Tübinger Stadtteil Bühl. Dort haben rund zwei Drittel der versorgten Haushalte lediglich schlappe 384 kb. Nur wenige Nutzer kommen auf eine halbwegs normale Web-Geschwindigkiet von zwei oder drei MB. Und viele Nutzer müssen immer noch mit ISDN oder gar mit einem alten 56-er Modem durchs Web kriechen.

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30.04.2008, 12:00 Uhr
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