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Auch Radmann im Fokus der Schweiz
Gegen Fedor Radmann, den Beckenbauer-Vertrauten, wird ebenfalls ermittelt. Foto: dpa

Auch Radmann im Fokus der Schweiz

Die Ermittlungen der Schweizer Bundesanwaltschaft gegen die WM-Macher von 2006 schlagen hohe Wellen. Auch Fedor Radmann gerät ins Visier der Justiz.

03.09.2016
  • DPA

Köln. Die Ermittlungen der Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) zur WM-Affäre beim Deutschen Fußball-Bund stellen die Hoffnungen des DFB auf eine Begrenzung des finanziellen Schadens für den Verband infrage. „Wenn im Zuge des Verfahrens in der Schweiz ein Fehlverhalten nachgewiesen wird, könnte das in Deutschland auf den DFB zurückschlagen“, sagte der Kölner Steuerrechtler Burkhard Binnewies.

Der DFB muss durch den WM-Skandal um eine aus weiterhin ungeklärten Gründen falsch deklarierte Millionen-Zahlung der deutschen WM-Organisatoren von 2005 an den Weltverband Fifa einen Schaden von bis zu 25 Millionen Euro fürchten. Im Zuge der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt gegen die ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach sowie den damaligen Generalsekretär Horst R. Schmidt wegen Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall drohen dem Verband wegen der falschen Bilanz von 2006 einerseits eine Steuernachzahlung und ein Bußgeld sowie andererseits die rückwirkende Aberkennung der Gemeinnützigkeit für das Jahr der Heim-WM.

Die drei ehemaligen DFB-Funktionäre sind wegen der Affäre auch im Schweizer Verfahren gemeinsam mit dem damaligen WM-OK-Chef Franz Beckenbauer Beschuldigte. Die BA ermittelt wegen des Verdachts auf Betrug, ungetreue Geschäftsbesorgung, Geldwäsche sowie Veruntreuung und hält den DFB in diesem Zusammenhang für den Geschädigten. Gestern wurde ein weiterer Verdächtiger bekannt: Fedor Radmann. Die Behörde bestätigte, dass „im Rahmen des Fußballkomplexes“ auch gegen den Beckenbauer-Vertrauten ermittelt werde.

Der DFB soll vom Jahresende 2015 zufolge frühzeitig in Gespräche mit den Frankfurter Ermittlern über eine Abmilderung der möglichen Konsequenzen aus der Affäre eingetreten sein – ohne Erfolg.

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03.09.2016, 06:00 Uhr
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