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Au-Brunnen · Gewerbe- oder Wasserschutzgebiet


Der Tübinger Gemeinderat entschied sich mehrheitlich für eine zusammenhängende Industriefläche. Das neue Wohngebiet im Saiben wird nun kompakter.

Die Mehrheit der befragten Tübinger ist für den Erhalt des Wasserschutzgebiets Au-Brunnen. Oberbürgermeister Boris Palmer schlägt den Schelmen als Gewerbegebiet vor.

Der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende im Tübinger Gemeinderat Albrecht Kühn muss sich nicht im nasskalten Winter an einen Baum im Au-Brunnen-Wald anketten, wie er angedroht hatte. Auch AL/Grünen-Stadtrat Bruno Gebhart und andere von der Bürgerinitiative Au-Brunnen brauchen sich nicht mehr mit Transparenten die Füße in den Bauch stehen. Das Wasserschutzgebiet ist gesichert. Diese Prognose sei gewagt. Denn das Ergebnis der Bürgerbefragung ist klar und entspricht ohnehin der Tendenz der Mehrheit im Gemeinderat. Ein Votum für eine Bebauung beim Au-Brunnen wäre eine große Überraschung.

Es ist keine riesige Mehrheit, aber eine deutliche: 54 Prozent derjenigen, die bei der Bürgerbefragung zum Standort neuer Gewerbeflächen mitgemacht haben, stimmten für Variante 2: „Erhaltung der Au als Wasserschutzgebiet und Ausweisung einer anderen Gewerbefläche.“ weiterlesen

Wo sollen Gewerbegebiete in Tübingen ausgewiesen werden? Das ist die Frage, mit der sich der Gemeinderat schwer tut. Denn eine Fläche, die Oberbürgermeister Boris Palmer als sehr gut geeignet bezeichnet, kommt für viele Stadträte und auch Bürger nicht in Frage: das Wasserschutzgebiet Au. weiterlesen

Was für eine Debatte im Gemeinderat am Donnerstag! Lange wurde hin- und her-überlegt, wie den Bürgern die Frage, ob ein Teil des Wasserschutzgebiets Au mit Gewerbe bebaut werden soll oder nicht, am besten formuliert werden soll.

Braucht Tübingen weitere zehn Hektar Gewerbeflächen und wenn ja, wo sollen die sein? Diese Frage treibt seit geraumer Zeit nicht nur die Tübinger Stadträte, sondern auch die Bevölkerung um. Vor allem deshalb, weil die Stadtverwaltung ein sensibles Gebiet als Gewerbefläche ins Auge gefasst hat: den Au-Brunnen.

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann“, heißt es in der Weissagung der Cree – längst ein Klassiker der westdeutschen Umweltbewegung. Es ist ungewiss, ob der Spruch „Bäume sind Bürger“ auf Postkarten der Tübinger „BI Aubrunnen“ je solch ein Klassiker wird – auch wenn Hunderte zu Ostern an einer Menschenkette um das umzäunte Brunnen-Areal teilnahmen.

OB Boris Palmers Vorschlag eines Bürgerentscheids über die Bebauung von Au oder Schelmen stieß im Stadtparlament auf wenig Gegenliebe. weiterlesen

Die Tübinger Bürger werden wohl nicht darüber abstimmen, ob die Stadt noch mehr Flächen für Gewerbe braucht und ob das Gebiet beim Au-Brunnen dafür der geeignete Standort ist. Schon gar nicht parallel zur Bundestagswahl am 24. September. weiterlesen

Als Lokalzeitung müsste man ja eigentlich immer für einen Bürgerentscheid sein. Belebt er doch im Vorfeld Debatten und damit das Interesse an Lokalpolitik. Das wiederum kommt erfahrungsgemäß auch uns als Zeitung zugute. Und für etliche zentrale Fragen ist das Mittel der direkten Demokratie auf der kommunalen Ebene ja auch angemessen und hilfreich. Doch bei komplexen Fragen mit Abwägungen kommt es an Grenzen. So auch beim Wasserschutzgebiet am Au-Brunnen.

Was ist ein Wasserschutzgebiet? Was der Unterschied zwischen einem Not- und einem Reservebrunnen? Welche Pflanzen und Tiere sind in welchem Umfang schützenswert? Wie viel Gewerbeflächen müssen in Tübingen noch ausgewiesen werden? Sie wissen die Antwort auf all diese Fragen? Glückwunsch.

Der Landschaftsplaner Norbert Menz hat die Au und den Saiben nach Umweltaspekten untersucht. Beide sind artenschutzrechtlich unbedeutend. weiterlesen

Bei der künftigen Ausweisung von Wohn- und Gewerbeflächen für Tübingen spielt das Gebiet am Rande Derendingens eine zentrale Rolle. Doch die Bebauung hat ihren Preis.

Gibt es eigentlich irgendjemanden, der für die Aufgabe des Wasserschutzgebiets Au ist? Bisher haben sich in den Leserbriefen und bei der Infoveranstaltung vor rund einem Jahr nur die Streiter für das Schutzgebiet geäußert.

400 Menschen folgten dem Aufruf der Bürgerinitiative Au-Brunnen und bildeten in Tübingen eine Menschenkette um das Grünland zur Wasserversorgung. weiterlesen

Gewerbe- statt Wasserschutzgebiet? Dagegen gründeten rund 100 Bürger am Mittwoch eine Initiative. Und kritisierten Oberbürgermeister Boris Palmer. weiterlesen

Die Tübinger Stadtverwaltung hat Skizzen für die Bebauung des Wasserschutzgebiets Au vorgelegt. Die Bürger sollen mitreden, welche davon im neuen Flächennutzungsplan eingetragen werden soll.

Die Schwarmstadt Tübingen wächst stürmisch. Die Zahl der Einwohner stieg im vergangenen Jahrzehnt um 10 Prozent, die der Arbeitsplätze um 20 Prozent, tat Oberbürgermeister Boris Palmer kund. weiterlesen

Das Ergebnis ist laut Oberbürgermeister Boris Palmer: Würde das Wasserschutzgebiet aufgegeben und das Areal bebaut und damit größtenteils versiegelt, würde die Schüttung (das austretende Wasservolumen) lediglich um 5 Prozent zurückgehen. weiterlesen

Teile des Au-Brunnen-Areals könnten doch noch bebaut werden, so OB Boris Palmer. Während Wirtschaftsvertreter den grünen OB unterstützen, kritisieren Naturschützer die geplante Umwandlung inGewerbeflächen.

Die Verwaltung wird die Aufgabe des Au-Brunnens in seiner Funktion als Notwasser-Brunnen nicht weiterverfolgen, sagte Palmer am Montag im Verwaltungsausschuss. weiterlesen

Die Argumente von Oberbürgermeister Boris Palmer sind stichhaltig: Die Stadt Tübingen kann auf den Au-Brunnen als bisher nie genutzte Reserve verzichten, wenn sie in die bestehenden Pumpen der beiden anderen Brunnen investiert. Selbst bei einem längeren Totalausfall der Bodensee-Wasserversorgung könnte sich Tübingen dann mit eigenem Wasser versorgen, selbst an Spitzentagen.

Die große Mehrheit der rund 250 Besucher, die am Dienstag zur Informationsveranstaltung über das Au-Brunnen-Gutachten ins Museum kamen, ist dagegen, dass der Brunnen aufgegeben und die Fläche für Gewerbeansiedlungen genutzt wird. Die Argumente von Oberbürgermeister Boris Palmer überzeugten sie nicht.

Bei wie vielen Einwohnern ist Schluss, wo soll noch gebaut werden, was ist mit der Expansion des Uniklinikums, soll der Au-Brunnen fürs Gewerbe geopfert werden? Über diese Fragen diskutierten am Dienstag Klinikumschef und Baubürgermeister, Naturschützerin, Ortsvorsteher und Wirtschaftsförderer. weiterlesen