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Atomic Blonde

Atomic Blonde

Actionthriller mit Charlize Theron als knallharte Agentin, die in Berlin kurz vor dem Mauerfall Verräter aufspüren soll.

Atomic Blonde

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USA 2017

Regie: David Leitch
Mit: Charlize Theron, James McAvoy, Sofia Boutella

115 Min. - ab 16 Jahren

Tagblatt-Wertung

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Film bewerten

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23.05.2017
  • Madeleine Wegner

Diese Frau ist so cool, dass es kaum auszuhalten ist. Letzteres liegt vor allem daran, dass sie so wenig überzeugt: Die valium-gedrosselte und tiefergelegte Rauch-Stimme, die Zigarette zwischen den Zähnen, sinnlich leicht geöffnete Lippen und - vor allem - immer das passende Outfit. Charlize Theron wirkt als platinblonde Top-Agentin Lorraine Broughton in David Leitchs erstem Action-Thriller „Atomic Blonde“ wie ein Modepüppchen - wenn sie denn etwas anhat.

Sie taucht aus einer mit Eiswasser gefühlten Badewanne auf, Wunden kühlen vom letzten Kampf. Ach genau, Stichwort Eiswanne: Der Film spielt im Kalten Krieg, in Berlin am Vorabend des Mauerfalls. Das könnte die perfekte Kulisse für einen Agenten-Thriller liefern. Das Problem ist nur, dass es bei der hübsch polierten Kulisse bleibt.

Die Handlung ist mittelmäßig originell (Drehbuch von Kurt Johnstad nach der Graphic Novel „The Coldest City“ von Antony Johnston), kurzgefasst: Ein unglaublich wichtiger Mikrofilm wird gesucht und die Geheimagenten oszillieren zwischen Queen, KGB und Staaten. Irgendwann verliert man eh den Überblick, das ist nicht schlimm: Es geht um Massakrieren und Mascara-Augenblicke. Eine Frau, die den Jungs so richtig in die Fresse haut, Wodka säuft und auch noch unglaublich gut aussieht dabei. Volltreffer! Könnte es sein.

Doch die Kampfszenen wirken unglaubwürdig, manchmal auch lächerlich - und das liegt nicht nur daran, dass Lorraine sie in kniehohen Lederstiefeln und Minirock absolvieren muss. Der männliche Blick tastet sie dabei sabbernd durch die Kamera ab. An anderen Stellen kann man der Bild-Ästhetik und vor allem der Symbolik in vielen Details durchaus etwas abgewinnen.

Obwohl der Film durchaus witzige Szenen hat, wirkt er an so mancher Stelle auch unfreiwillig komisch. Und über Till Schweiger kann man denken, was man will. Hier hat er bei seinem Gastauftritt jedenfalls fast alles richtig gemacht: Er schweigt und sieht alt aus.

Es ist nicht alles schlecht an diesem Film, hin und wieder läuft auch mal ein Song aus den 80ern.

Spielplan

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23.05.2017, 20:11 Uhr
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
02.09.2017

08:28 Uhr

Atomic Forist schrieb:

Wenn der Film nur halb so schlecht wie die Kritik ist lohnt es sich tatsächlich nicht ihn anzusehen...



 
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
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