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Vorwurf Bestechung

Athen weist russische Diplomaten aus

Griechenland will zwei russische Diplomaten ausweisen, denen Bestechung von Kirchenvertretern und Politikern vorgeworfen wird. Zudem sei die Einreise zweier weiterer russischer Diplomaten unerwünscht, berichtete die Athener Zeitung „Kathimerini“ am Mittwoch weiter.

12.07.2018

Von DPA

Athen/Moskau. „Es hat Verhaltensweisen gegeben, die geeignete Maßnahmen notwendig machen“, erklärte dazu der griechische Regierungssprecher Dimitris Tzanakopoulos im griechischen Nachrichtensender Skai. Weitere Details nannte er nicht.

Die Diplomaten hätten versucht, mit Geld Einfluss auf orthodoxe Bischöfe, auf Bürgermeister und andere Institutionen in Griechenland zu nehmen, so „Kathimerini“. Hauptziel dieser Diplomaten sei gewesen, die Beilegung des Streits zwischen Athen und Skopje um den Namen Mazedoniens zu verhindern, berichtete das Blatt. Die USA und auch die EU dringen seit Jahren auf eine Lösung und einen baldigen Beitritt Mazedoniens in die Nato, um Russlands Einflussmöglichkeiten in Mazedonien einen Riegel vorzuschieben.

Skopje und Athen hatten im Juni nach 27 Jahren ihren Namensstreit beigelegt. Mazedonien soll künftig seinen Namen auf „Nord-Mazedonien“ ändern. Damit soll eine Verwechselung mit der nordgriechischen Provinz Mazedonien verhindert werden. Als Gegenleistung will Athen seine bisherige Blockade einer Annäherung Skopjes an die EU und den Beitritt zur Nato aufgeben.

Es werde wie schon in ähnlichen Fällen eine angemessene Antwort aus Moskau folgen, teilte das russische Außenministerium zu dem Fall mit, wie Medien in Moskau berichteten.

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Erstellt:
12. Juli 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
12. Juli 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. Juli 2018, 06:00 Uhr

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