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Falscher Halbsatz

Asylpolitik: Palmer bedauert seine Wortwahl

Der parteiintern scharf kritisierte Tübinger OB Boris Palmer (Grüne) hat sich auf seinem Facebook-Profil für seine Wortwahl entschuldigt. Gegenüber dem "Schwäbischen Tagblatt" hatte er erklärt, dass, wer den Zugang an den EU-Außengrenzen kontrollieren will, dazu "bewaffnete Grenztruppen" brauche.

24.10.2015

Von ZIE

Tübingen "Ich habe aber einen Halbsatz verwendet, den viele jetzt so verstehen, als wollte ich einen Schießbefehl für Grenztruppen, um Flüchtlinge abzuwehren", sagte der 43-Jährige. "Das ist ein Fehler, der mir unterlaufen ist." Dieser habe zu einer "abstrusen Debatte" geführt und sei "von Pegida und AfD missbraucht" worden.

In der Sache aber bekräftigte Palmer seine Position. Gegenüber der ARD erklärte er am Donnerstag in den "Tagesthemen" zur Flüchtlingssituation: "Wir können das schon schaffen, aber dann müssen wir ganz anders an die Sache ran gehen." Die Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) müsse mehr Geld bereitstellen und den Kommunen größere Entscheidungsspielräume schaffen.

Unter den eigenen Parteifreunden findet Palmer weiterhin kaum Zuspruch. Viele Grüne kritisieren seine Äußerungen - nun auch Tübingens Bundestagsabgeordneter Chris Kühn per offenem Brief. Allein der Alt-Grüne Rezzo Schlauch betonte gegenüber den "Stuttgarter Nachrichten": "Boris Palmer hat die Wahrheit gesagt.

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Erstellt:
24. Oktober 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
24. Oktober 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. Oktober 2015, 12:00 Uhr

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