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Artikel zur Landtagswahl 2016


Wer mit wem, diese Fragebewegt nicht nur das Wahlvolk, sondern auch die Parteien. Wie wird die baden-württembergische Regierung in der nächsten Legislaturperiode aussehen und vor allem, aus welchenFarben wird sie sich zusammensetzen? Das TAGBLATT holte Prognosen ein.

Die CDU und die SPD sind die deutlichen Verlierer der Landtagswahl, auch in der Region, Grüne und AfD die klaren Gewinner. Doch wie haben sich die Anteile genau verschoben?Das TAGBLATT hat die Wählerwanderung im Wahlkreis Tübingen untersuchen lassen.

Erstmals überhaupt werden die Grünen stärkste Kraft in einem Parlament. Die Partei gewinnt viele Prozente und Direktmandate hinzu, verliert aber den Regierungspartner. Bleibt Kretschmann Ministerpräsident? weiterlesen

„Gelöst“: Mit diesem einen Wort beschrieb Daniel Lede Abal seine Gefühlslage, nachdem klar war, dass er wieder das Direktmandat im Wahlkreis Tübingen geholt hat. Heute wird er sich im Grünen-Landesvorstand, morgen in der Fraktion mit dem Wahlausgang beschäftigen. „Wir müssen uns alle erst mal darauf einstellen“, sagte er mit Blick auf schwierige Koalitionsgespräche.

„Schön, dass Ihr zum Leichenschmaus kommt.“ Nachdem die ersten Tiefschläge verdaut waren, konnte Klaus Tappeser an der Tür zum Bürgerwachheim sogar wieder scherzen. Schon mit der ersten Fernseh-Prognose um 18 Uhr war sein letzter Rest Hoffnung auf ein Direktmandat verflogen.

Gleich zwei Mal stöhnten die rund 120 Besucher der SPD-Wahlparty im „Bahnhof“ gemeinsam auf: Das erste Mal bei der ersten Hochrechnung, das zweite Mal, als sie von der AfD überholt wurde. weiterlesen

Für die FDP reicht es mit einem Ergebnis um die acht Prozent locker in den Landtag. Ihr Tübinger Kandidat Dietmar Schöning wird wohl keinen Sitz im Parlament erhalten – sein Ergebnis im Wahlkreis ist im Landesvergleich zu schwach. weiterlesen

Als gestern um 18 Uhr die ersten Prognosen erschienen, war den Mitgliedern der Linkspartei die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Mit rund drei Prozent verpasst die Partei erneut den Einzug in den Stuttgarter Landtag.

Der Tübinger AfD-Kreisverband verlegte seine Wahlparty nach Reutlingen. Eigentlich sollte im Ofterdinger Schützenhausgefeiert werden. Doch die Wirtin sagte der Partei wieder ab. Grund: Ihr wurde gedroht.

In der Rottenburger Kernstadt haben die Grünen die CDU überholt. Nur in den Stadtteilen und Landgemeinden liegen die Christdemokraten noch vorn. Nur noch in Dettingen kommt die CDU über die 40-Prozent-Marke.

Mit 34,7 Prozent landen die Grünen in Ammerbuch unangefochten auf Platz eins. Die CDU liegt mit 26,8 Prozent klar dahinter. Die SPD halbiert mit 11,8 Prozent ihr Ergebnis fast. Die AfD kommt auf 12,3 Prozent.

Bodelshausen wählte am Sonntag, was Plus und Minus anging, nicht ganz im Landestrend. Die CDU traf es etwas härter. Die Grünen legten deutlicher zu und die AfD räumte noch über dem Landesergebnis 18,3 Prozent ab.

Nehren ist ein wenig roter,Gomaringen ein wenigschwärzer als der Schnitt –doch die Grünen räumenüberall ab zwischenRammert und Wiesaz.

Für SPD-Chef Nils Schmid kommt es ganz dick: In seinem Wahlkreis Reutlingen kam er bei der Landtagswahl am Sonntag nur auf 14,2 Prozent der Stimmen und landete hinter den Kandidaten von Grünen, CDU und AfD nur auf Rang vier. weiterlesen

Grünen-Chef Cem Özdemir sieht den Wahlerfolg des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann als Ansporn für seine Partei im Bund. weiterlesen

Gibt es einen Regierungswechsel in Stuttgart? Hält der Grünen-Abgeordnete Daniel Lede Abal in Tübingen sein Direktmandat? Am Sonntag endet der Landtagswahlkampf. Wenn die Wahllokale um 18 Uhr schließen, dürfte es noch einen spannenden Abend geben, weiterlesen

Es war ein kurzer, zum Teil dramatischer Wahlkampf in Zeiten des Flüchtlingszuzugs – und der morgige Tag wird wohl ebenso spannend wie die Landtagswahl vor fünf Jahren. Damals waren Stuttgart 21 und Fukushima die beherrschenden Themen. weiterlesen

Das Ergebnis war knapp, die Überraschung perfekt: Mit nur 21 Stimmen Vorsprung gewann Daniel Lede Abal vor fünf Jahren in Tübingen die Landtagswahl. Erstmals wurde im Wahlkreis ein Grünen-Politiker direkt in den Landtag gewählt. Erstmals lag die CDU nur auf Platz zwei. Die Notärztin Lisa Federle erhielt zu wenig Rückenwind aus den ländlichen Hochburgen ihrer Partei, um als Siegerin vom Platz zu gehen. Sie hatte auch keine Chance auf ein Zweitmandat: Die CDU-Kandidaten der anderen zehn Wahlkreise des Regierungsbezirks kamen direkt ins Parlament – und mehr als zehn Sitze standen der Partei nicht zu.

Bei der Landtagswahl hat jeder Wähler nur eine Stimme. Sie gilt dem Kandidaten und seiner Partei. Da ist schnell ausgezählt. Doch wenn am 13. März gegen 20 Uhr das Wahlkreisergebnis vorliegt, fängt die Rechnerei erst an (siehe „Übrigens“).

Wohnungsbau-, Bildungs- und Verkehrspolitik sind Themen, die im Land eine wichtige Rolle spielen. In drei Fragerunden konnten die Kandidaten ihre Konzepte vertreten. weiterlesen

Der Platz ist alles andere als schön. Passanten würdigen ihn keines Blicks. Doch für Daniel Lede Abal ist er immer noch von Bedeutung: In dem Hinterhof starb der Flüchtling Kiomars Javadi vor 28 Jahren. Mit elf Jahren erfuhr Lede Abal davon, als er die Großeltern in Tübingen besuchte. Sie waren Kunden im „Pfannkuch“-Markt. Das Thema Asyl gehört zu den Schwerpunkten des Landtagsabgeordneten. weiterlesen

Als sich der Landtag am 17. Juli 2002 erstmals wieder im Sommerrefektorium des Klosters Bebenhausen versammelte, musste Klaus Tappeser draußen bleiben. Vom Kreuzgang aus durfte er „reinspickeln“ zur Arbeitssitzung der Parlamentarier im Jubiläumsjahr. Bebenhausen und sein Kloster ist für den Landtagskandidaten „Bote unserer abendländischen Kultur“. weiterlesen

Im Garten hinter dem Hegelbau an der Wilhelmstraße: Dort saß Dorothea Kliche-Behnke oft während ihres Studiums. Ein Ort, an dem man sich austauschen kann, an dem man Ruhe findet und den sie mag – auch wegen der wenig bekannten Don-Quichotte-Skulptur, die in dem kleinen Park steht. weiterlesen

Dietmar Schöning lebt die Politik, im Beruf als Parlamentarischer Berater im Landtag und Ehrenamt im Tübinger Gemeinderat und Kreistag. Seit fast einem halben Jahrhundert ist der 67-Jährige aktiv. Jetzt will der überzeugte Liberale noch einmal in den Landtag einziehen. weiterlesen

In seinem Leben hat Bernhard Strasdeit schon viel gemacht: Personalakten bei Maico geführt, Frischfisch verkauft, für Abgeordnete gearbeitet und auch mal eine Weile Geografie studiert. Jetzt will er für die Linken in den Landtag. weiterlesen