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Artenschutz bremst die Bauarbeiten
Zeitplan

Artenschutz bremst die Bauarbeiten

Die Trasse über die Alb soll ein Jahr später fertig werden. Dennoch könnte sie eher als S 21 in Betrieb gehen.

08.02.2018
  • FABIAN ZIEHE

Stuttgart/Ulm. Stuttgart 21 soll vier Jahre später fertig werden und 8,2 Milliarden Euro kosten, hieß es Ende Januar nach einem Treffen des Bahn-Aufsichtsrats. Da ging eine zweite Botschaft fast unter: Auch die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm soll nicht nur ein Jahr später (2022) fertig werden. Und die Kosten haben sich verglichen zum Finanzierungsvertrag mit bis zu 3,7 Milliarden Euro fast verdoppelt.

Das kratzt an dem Nimbus: Lang galt die Neubaustrecke als tadelloser Zwilling von S 21. Nun aber hakt es auch dort. Am Bahnhof Ulm kämpft die Bahn mit einem seit 1850 vielfach veränderten Gleisfeld. Es sei klar, „dass bei den Umbauarbeiten dort immer wieder unvorhergesehene Ereignisse eintreten“, sagt Projektsprecher Jörg Hamann. Trotzdem liege man „im Zeitplan“.

Anders als beim Albvorlandtunnel bei Wendlingen: Dort entpuppt sich nicht nur Pyrit-belasteter Aushub (Artikel rechts) als Kostentreiber. Auch der Artenschutz ist teuer und bremst. Anfang 2015, so die Bahn, habe man an mehreren Stellen Eidechsen entdeckt, wo man keine vermutet habe. An anderen Standorten seien es mehr gewesen als kartiert. Ein Planänderungsverfahren kostete ein Jahr. Mittlerweile seien die meisten Tiere abgesammelt. Der Zeitverzug bleibt.

Dennoch soll die Trasse früher als S 21 fertig werden. Die Bahn prüft deshalb einen „Vorlaufbetrieb“: Über eine für Güterzüge vorgesehene Kurve bei Wendlingen könnten Personenzüge von der Alb her kommend ins Neckartal Richtung Plochingen abbiegen. Erste „grobe fahrplantechnische Überlegungen“ seien „positiv verlaufen“. Nun sollen konkretere Überlegungen mit dem Land folgen. Edgar Neumann, Sprecher des Verkehrsministeriums, gibt zu bedenken, dass die Kurve eingleisig und das Neckartal hoch frequentiert ist. Viele Züge werden also weiter über das Filstal fahren. „Man darf keine Wunderdinge erwarten.“ zie

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08.02.2018, 06:00 Uhr
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