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Stuttgart

Armutsgefährdung in Baden-Württemberg leicht gestiegen

Die Gefahr, in die Armut abzurutschen, ist in Baden-Württemberg leicht gestiegen.

03.03.2017

Von dpa/lsw

Stuttgart. Die Armutsquote lag 2015 bei 11,8 Prozent - 0,4 Punkte über dem Vorjahr. Das geht aus dem am Donnerstag vorgestellten Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes hervor. Allerdings ist das Armutsrisiko immer noch vergleichsweise gering: Baden-Württemberg weist nach Bayern (11,6) den niedrigsten Wert auf. Bundesweit hat die Armutsquote einen neuen Höchststand von 15,7 Prozent erreicht.

«In Baden-Württemberg wird es künftig darum gehen, Armut nicht nur in der Fläche, sondern auch auf regionaler Ebene zu bekämpfen», sagte Peter Hafner, Mitglied im Aufsichtsrat des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg. Regional sind die Unterschiede gravierend: Während die Region Rhein-Neckar mit 15,5 Prozent die höchste Armutsquote hat, liegt die niedrigste in der Region Bodensee-Oberschwaben bei nur 9,5 Prozent. Hafner forderte zudem, auch Menschen mit Behinderung in die Armutsstatistik des Landes aufzunehmen. «Sie sind häufig und überproportional von Armut bedroht, viele verfügen über ein Haushaltsnettoeinkommen von unter 700 Euro.»

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Erstellt:
3. März 2017, 07:35 Uhr
Aktualisiert:
2. März 2017, 16:02 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. März 2017, 16:02 Uhr

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