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Zeugnisse des Protests

Archiv sammelt Material zu Stuttgart 21

Um das Projekt Stuttgart 21 ist es deutlich ruhiger geworden. Nicht, dass es keinen Protest gegen das umstrittene Bahnprojekt mehr gibt - noch immer finden jeden Montag Demonstrationen mit mehr als 1000 Teilnehmern statt.

10.08.2012

Von EH

Stuttgart Doch der einst so kreative Widerstand der Bürgerschaft ist im Stadtbild kaum noch präsent. Wo sind all die Plakate, Transparente und Objekte eigentlich geblieben?

Sie sind viel zu wichtig, um in Schränken zu verstauben oder gar entsorgt werden zu können. Davon ist Christian Keitel vom Landesarchiv Baden-Württemberg überzeugt. Sein Haus will daher zusammen mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Stuttgart, der Württembergischen Landesbibliothek und dem Haus der Geschichte private Zeitzeugnisse sammeln. "Wir sind der Meinung, dass das Thema so zentral ist, dass wir auch diese Seite berücksichtigen müssen, um in Zukunft die verschiedenen Aspekte und Zusammenhänge von Stuttgart 21 angemessen erforschen zu können", erklärt Keitel. Ziel sei es, die bislang entstandenen Dokumente in ihrer ganzen Breite zu sichern - also nicht nur die von Projektgegnern, sondern auch von Befürwortern.

Schon seit längerer Zeit haben die vier Einrichtungen Text- und Bildmaterial zu Stuttgart 21 gesammelt; der Bauzaun vom Nordflügel des Bahnhofes wurde geborgen; die Internet-Angebote beider Seiten erfasst. "Dennoch bestehen Lücken in der Überlieferung", räumt Keitel ein. Gesucht wird alles, was Pro und Contra dokumentiert: Flugblätter, Korrespondenzen, Banner, Buttons, Transparente, Fotos, Film- und Tonaufnahmen, Kunstobjekte.

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Erstellt:
10. August 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
10. August 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. August 2012, 12:00 Uhr

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