Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Stuttgart liegt vorn, Heilbronn ganz hinten

Arbeitszeit im Land: 155 Stunden Differenz

Ob einer viel oder weniger arbeitet, hängt auch vom Angebot ab. Mini- und Teilzeitjobs drücken die Zahl der geleisteten Jahresarbeitsstunden.

17.08.2016
  • BETTINA WIESELMANN

Stuttgart. Wer in Stuttgart arbeitet, arbeitet im Durchschnitt genauso lange wie jene und jener im Hohenlohekreis. Und damit soviel wie kein anderer Durchschnitts-Baden-Württemberger im Jahr: 2014 waren es jeweils genau 1411 Stunden.

Das Statistische Landesamt hat jetzt in Sachen geleistete Arbeitsstunden nicht nur die beiden Spitzenreiter bekannt gegeben, sondern aus den Daten des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ sowie der Bundesagentur für Arbeit einen kreisscharfen Gesamtüberblick für Baden-Württemberg erstellt. Die niedrigste Pro-Kopf-Arbeitszeit lag danach im Stadtkreis Heilbronn bei nur 1256 Stunden im Jahr.

„Mit dem Fleiß der Beschäftigten haben die unterschiedlichen Arbeitspensen nichts zu tun“, versichern die Statistiker, „da die Berechnungen keine Rückschlüsse auf die Intensität und die Qualität der geleisteten Arbeit zulassen.“ Wohl aber auf den Umfang an marginalen Beschäftigungsverhältnissen wie Mini-Jobs mit einer Verdienstgrenze bis 450 EUR und kurzfristiger Erwerbstätigkeit (Saison- und Ferienarbeit).

Und hier zeigen sich im Land in der Tat große Unterschiede. Sind beispielsweise im Hohenlohekreis 76 Prozent und in Stuttgart immerhin noch 74,3 Prozent aller Beschäftigten Voll-Erwerbstätige, so war die Stadt Heilbronn im Jahr 2014 mit allein 23 Prozent Mini-Jobs Spitzenreiter auf diesem Feld. Hinzu kamen weitere 15,3 Prozent an Teilzeitarbeitsstellen.

Ähnlich stellten sich die Verhältnisse in Freiburg dar: 13,8 Prozent Mini-Jobs und 22,9 Prozent Teilzeitstellen führten dazu, dass das Pro-Kopf-Arbeitsvolumen bei 1320 Stunden lag, 44 Stunden weniger als im Landesdurchschnitt. Auch Heidelberg und Ulm erreichten mit 1331 bzw. 1355 Stunden den Durchschnitt nicht. In immerhin 23 der 44 Stadt- und Landkreise, darunter im Alb-Donau-Kreis mit 1369 Stunden, brachten die Erwerbstätigen überdurchschnittliche Jahres-Stundenzahlen auf die Waage.

Betrachtet man nur die zwölf Regionen statt die Kreise, dann relativiert sich die Spreizung: Zwischen dem Spitzenreiter und dem Schlusslicht liegen nicht mehr 155 Stunden, sondern nur noch 48. Vorn lag 2014 die Region Stuttgart (1383 Arbeitsstunden), am Ende die Region Hochrhein-Bodensee mit 1335 Stunden.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

17.08.2016, 06:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.
Heute meistgelesenNeueste Artikel

Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular