Tübingen

Anti-demokratisch

Zur Demo des Elternnetzwerks in Tübingen am 12. März gab es eine Gegen-Demo.

18.03.2021

Von Birgit Ziegler, Tübingen

Wie jetzt: eine kleine, friedliche Demo für Kinderrechte soll rechtsoffen und faschistisch sein? Die abgebildeten Plakate sind doch nicht rechtslastig! Aus meiner Sicht handelt vielmehr das OTFR anti-demokratisch, wenn es sich bei Ausdruck einer gegenteiligen Meinung gleich zu einer Gegendemo berufen fühlt.

Sich angesichts der Corona-Maßnahmen um das Wohl der Kinder (aber auch vieler anderer Bevölkerungsgruppen) zu sorgen, halte ich für äußerst nachvollziehbar. Die Antifa (für die ich bislang durchaus die eine oder andere Sympathie hegte, denn auch ich gehöre eher dem linken Spektrum an) hat meine Gunst durch diese Aktion definitiv verloren.

Ich bin immer wieder fassungslos, dass seit Corona das hohe demokratische Gut der Meinungsvielfalt in der öffentlichen und privaten Diskussion keinen Platz mehr hat. Was soll das, alle in die rechte Ecke zu schieben, die auch nur ansatzweise kritisch denken? Ist denn seit Corona selber denken nicht mehr erlaubt?

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Erstellt:
18.03.2021, 01:00 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 28sec
zuletzt aktualisiert: 18.03.2021, 01:00 Uhr

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