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Berlin

Anschlag mit Autobombe ein Racheakt?

Der grausige Mordanschlag mit einer Autobombe in Berlin könnte ein Racheakt in der organisierten Kriminalität gewesen sein. Es gebe mehrere Hinweise aus dem Umfeld des Getöteten, die nun gebündelt werden müssten, sagte Justizsprecher Martin Steltner.

17.03.2016
  • DPA

Berlin. Ein 43-Jähriger war am Dienstag während einer Autofahrt in Charlottenburg bei einer Explosion getötet worden. Der Vorsitzende vom Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK), André Schulz, sagte dem ZDF, es heiße, das Opfer habe zuvor bei der Polizei ausgesagt und sei "deswegen abgestraft" worden.

Mehrere Medien berichteten unter Berufung auf Ermittlerkreise, dass es bei dem möglichen Racheakt um ein verpatztes Drogen-Geschäft gegangen sein könnte. Der Anschlag könne auch einem daran beteiligten Freund des Opfers gegolten haben - der Getötete war nicht der Halter des Autos.

Laut Staatsanwaltschaft war der 43-Jährige wegen Drogen- und Falschgelddelikten sowie Glücksspiels bei der Polizei bekannt. Zudem gebe es Hinweise, dass er vor einiger Zeit im Ausland wegen eines Drogendelikts inhaftiert gewesen sei. Gestern begannen Vernehmungen von Augenzeugen und Menschen aus dem Umfeld des Opfers.

Norbert Cioma, Vorstandsmitglied der Gewerkschaft der Polizei (GdP), sagte im Inforadio des RBB, die Täter suchten mit dem Mordanschlag bewusst die Öffentlichkeit: "Sie wollten damit ein Zeichen setzen." Der Hauptkommissar beim Landeskriminalamt vermutete, es könnten Großfamilien sein oder Rocker oder die Russenmafia. Verstrickungen dieser drei Gruppen in die organisierte Kriminalität in Berlin sind bekannt.

Dem BDK-Vorsitzenden Schulz zufolge ist es schwer, im Milieu der organisierten Kriminalität zu ermitteln, da die Beamten in "abgeschottete Welten" eindringen müssten. Dazu fehle es an Personal. Laut Statistik gebe es jedes Jahr in Deutschland etwa 600 Fälle organisierter Kriminalität.

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17.03.2016, 08:30 Uhr
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