Mieten

Annäherung im CO2-Kosten-Streit

Innerhalb der Bundesregierung gibt es Bewegung im Streit um die Aufteilung der Zusatzkosten durch den neuen CO-Preis zwischen Mietern und Vermietern.

14.01.2021

Von DPA

Berlin. Es werde über ein differenziertes Modell beraten, bei dem sich die Aufteilung der Kosten an der Energieeffizienz von Gebäuden orientiere, hieß es aus Regierungskreisen. Von einem „Durchbruch“ war noch nicht die Rede, es solle aber nun bald eine Lösung gefunden werden.

Demnach sollen bei schlecht renovierten Gebäuden Vermieter mehr als 50 Prozent der Mehrkosten aus der CO-Bepreisung übernehmen, bei gut sanierten Gebäuden weniger als 50 Prozent. So sollten Vermieter belohnt werden, die schon Geld in die Erhöhung der Energieeffizienz ihrer Objekte gesteckt hätten.

Seit Jahresbeginn gibt es eine CO-Bepreisung im Verkehr sowie bei Gebäuden. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, auf klimafreundlichere Energieträger umzusteigen. SPD-geführte Ministerien hatten eine 50/50-Lösung vorgeschlagen. Bislang ist es rechtlich so geregelt, dass Vermieter die Zusatzkosten in voller Höhe auf die Mieter umlegen können. dpa

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Erstellt:
14. Januar 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
14. Januar 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Januar 2021, 06:00 Uhr

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