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Bietigheim-Bissingen

Anlagenbauer Dürr hofft auf Endspurt im Schlussquartal

Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr strebt trotz des laufenden Konzernumbaus 2018 weiter Bestwerte bei Auftragseingang und Umsatz an.

08.11.2018

Von dpa/lsw

Dürr-Logo auf einem Roboter. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv dpa/lsw

Bietigheim-Bissingen. Dabei setzt Dürr aber auf einen Schlussspurt zum Jahresende. «Wir sollten ein sehr gutes Schlussquartal erzielen können», sagte Konzernchef Ralf Dieter am Donnerstag zur Vorlage der Zahlen zum dritten Jahresviertel in Bietigheim-Bissingen. Alle Sparten sollten dazu beitragen. Vor allem im Geschäft mit der Autoindustrie sei die «Pipeline mit Investitionsprojekten gut gefüllt».

Seine Margen-Ziele für 2018 hatte Dürr allerdings Mitte Oktober gekappt. Denn ausgerechnet die gute Auftragslage bei der Tochter Homag, die Maschinen für die Holzbearbeitung herstellt, wurde dem Unternehmen zum Verhängnis. Weil Homag der steigenden Nachfrage nicht nachkam, wird die Produktion am Standort Schopfloch neu organisiert. Wie bereits bekannt, führte das zu hohen Sonderkosten, ebenso wie die Aufgabe des verlustreichen Geschäfts mit Mikrogasturbinben.

Während der Umsatz im dritten Quartal um 6,2 Prozent auf 984,5 Millionen Euro stieg, brach das operative Ergebnis (Ebit) deshalb um mehr als ein Fünftel auf knapp 52 Millionen Euro ein - weniger als Analysten befürchtet hatten. Unterm Strich stand ein Gewinn von 35,3 Millionen Euro, das waren 27 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Dürr-Logo auf einem Roboter. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
8. November 2018, 12:55 Uhr
Aktualisiert:
8. November 2018, 09:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. November 2018, 09:40 Uhr

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