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Ulm

Anklage gegen Eislinger wegen versuchten Mordes

Die Staatsanwaltschaft Ulm hat Anklage gegen einen 21-Jährigen wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung erhoben.

10.07.2018

Von dpa/lsw

Bücher zu Strafprozessordnung (StPO) und Strafgesetzbuch (StGB) stehen in einem Gerichtssaal auf einem Tisch. Foto: Stefan Puchner/Archiv dpa/lsw

Ulm. Wie die Anklagebehörde am Dienstag mitteilte, steht der junge Mann aus Eislingen (Kreis Göppingen) im Verdacht, zu Jahresbeginn mit einem Messer auf einen 49-Jährigen eingestochen zu haben. Als Motiv geht die Staatsanwaltschaft von Geltungssucht aus. (Aktenzeichen: 17 Js 350/18).

Den Angaben zufolge soll sich der Mann unter einem Vorwand am Abend des 4. Januar 2018 dem 49-Jährigen genähert haben, als dieser in seinem Auto saß. Der 21-Jährige verwickelte den ihm unbekannten Mann in ein Gespräch, woraufhin dieser die Fahrertür öffnete. Mehr als einmal soll der 21-Jährige dann auf den 49-Jährigen eingestochen haben. Das Opfer wurde schwer verletzt auf der Intensivstation einer Klinik in Göppingen behandelt. Laut Staatsanwaltschaft hätte einer der Stiche tödlich sein können, wenn er nicht vom Brustbein des Mannes abgelenkt worden wäre.

Drei Tage nach der Tat hatte sich der 21-Jährige selbst der Polizei gestellt. Als mögliches Motiv nimmt die Staatsanwaltschaft Geltungssucht an. Demzufolge habe der 21-Jährige sein Opfer nur deshalb töten wollen, um unter seinen Bekannten als angeblich knallharter Drogenhändler zu gelten. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, hatte der Mann bereits vor der Tat in seinem Bekanntenkreis mit unwahren Behauptungen geprahlt.

Die Anklagebehörde geht von dem Versuch eines heimtückischen Mordes aus niederen Beweggründen aus. Im Falle einer Verurteilung droht dem mutmaßlichen Täter eine Haftstrafe zwischen drei Jahren und lebenslänglich. Laut Staatsanwaltschaft gibt der Angeschuldigte die Tat zu.

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Erstellt:
10. Juli 2018, 16:03 Uhr
Aktualisiert:
10. Juli 2018, 15:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. Juli 2018, 15:20 Uhr

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