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Heilbronn

Angriff: Unmut über «Flüchtlingspolitik» mögliches Motiv

Nach einer Messerattacke auf drei Flüchtlinge in Heilbronn haben Polizei und Staatsanwaltschaft erste Hinweise auf das mögliche Motiv des 70 Jahre alten Verdächtigen genannt.

19.02.2018

Von dpa/lsw

Auf der Jacke einer Auszubildenden ist der Schriftzug «Polizei» zu sehen. Foto: Stefan Sauer/Archiv dpa/lsw

Heilbronn. «Derzeit ist davon auszugehen, dass der Verdächtige mit seiner Aktion ein Zeichen gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik setzen wollte», hieß es in einer Mitteilung von beiden Behörden vom Montag.

Eine Vernehmung des Verdächtigen habe noch nicht stattgefunden, wohl aber eine erste Befragung, sagte ein Sprecher der Polizei. Für die Ermittler hätten sich daraus - aber auch aufgrund der Tatumstände - Hinweise auf das Motiv ergeben. Ersten Ermittlungen zufolge, hatte der wohl alkoholisierte Senior ohne Vorwarnung ein Messer gezogen und auf die Männer eingestochen, die vor einer Kirche in Heilbronn standen. Die Polizei korrigierte am Montag frühere Angaben. Demnach wurde ein 17 Jahre alter Afghane bei dem Angriff schwer verletzt. Einen 25-jährigen Iraker und einen 19-jährigen Syrer verletzte der Angreifer leicht. Zuvor hieß es, der Iraker sei schwer verletzt, der Afghane und der Syrer nur leicht.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen in Heilbronn lebenden Mann mit russischer und deutscher Staatsangehörigkeit. Ihm wurde Blut entnommen um den Alkoholwert zu bestimmen. Das Ergebnis liege noch nicht vor. Bei der Vernehmung etlicher Zeugen müssten Dolmetscher helfen, weshalb das Ergebnis der Vernehmungen «erst in einiger Zeit vorliegen wird», hieß es weiterhin.

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Erstellt:
19. Februar 2018, 15:24 Uhr
Aktualisiert:
19. Februar 2018, 15:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2018, 15:00 Uhr

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