Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Umweltschutz

Amazonas-Brand: Macron droht Brasilien

Frankreich will Handelsabkommen mit Südamerika überdenken.

24.08.2019

Von DPA

Rauch steigt aus dem Wald in einer Region des Amazonas nahe der kolumbianischen Grenze auf. In Brasilien wüten die schwersten Waldbrände seit Jahren. Foto: Chico Batata/dpa

Brasília/Biarritz. Angesichts der verheerenden Brände im Amazonas-Regenwald verstärken die Europäer den Druck auf Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro. Der französische Präsident Emmanuel Macron kündigte an, das jüngst ausgehandelte Mercosur-Freihandelsabkommen zwischen der EU und vier südamerikanischen Staaten abzulehnen. Er will zudem beim G7-Gipfel im französischen Biarritz über die Feuerkatastrophe sprechen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel will das Thema beim G7-Gipfel an diesem Wochenende besprechen.

Der Amazonas-Regenwald ist für den globalen Klimaschutz von hoher Bedeutung. Umweltschützer werfen Brasiliens Staatschef Bolsonaro vor, ein politisches Klima geschaffen zu haben, in dem sich Großgrundbesitzer zu immer mehr Abholzung und Brandrodung ermutigt sehen.

Bolsonaro verbat sich Ratschläge aus dem Ausland, reagierte aber auf den internationalen Druck, indem er die Brandbekämpfung zur Chefsache erklärte. Soldaten könnten bei der Brandbekämpfung helfen, sagte Bolsonaro. Er unterzeichnete zudem eine Anordnung, die all seine Minister dazu auffordert, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um Brände im Amazonasgebiet zu überwachen und zu bekämpfen. dpa

Zum Artikel

Erstellt:
24. August 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
24. August 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. August 2019, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Aus diesem Ressort
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+