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Deutsche Bahn

Am besten noch bis Samstag buchen

Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag werden Tickets teurer. Im Vorverkauf lässt sich noch sparen. Durch den Start der Neubaustrecke München–Berlin ändern sich zudem viele Verbindungen.

05.12.2017
  • DIETER KELLER

Berlin. Wer in den nächsten sechs Monaten mit der Deutschen Bahn auf Fernreise gehen will, sollte sich ranhalten: Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag steigen die Ticketpreise, und zwar in der 2. Klasse um durchschnittlich 1,9 Prozent, in der 1. Klasse sogar um 2,9 Prozent. Doch bis einschließlich Samstag können Fahrscheine für den Fernverkehr noch zum alten Preis gekauft werden. Am Schalter, im Internet und im DB Navigator geht das bis zu 180 Tage im Voraus.

Der Kauf ist risikolos: Bis zum Tag vor Fahrtantritt können Tickets kostenlos storniert werden, danach sind 19 EUR fällig. Weiter nicht stornierbar sind die Sparpreis-Tickets, die es auch künftig ab 19,90 EUR für die einfache Strecke mit Zugbindung gibt. Unverändert bleiben die Preise für die Bahncard 25 (62 EUR, ermäßigt 41 EUR) und die Bahncard 50 (255 EUR, ermäßigt 127 EUR). Auch die Platzreservierung kostet weiterhin 4,50 EUR. Teurer werden dagegen die Bahncard 100 und die Streckenzeitkarten. Berücksichtigt man das alles, steigen die Preise um durchschnittlich 0,9 Prozent, hat die Bahn ausgerechnet.

49,90 Euro bei Lidl

Eine weitere Sparmöglichkeit ist das „Lidl-Ticket“: Noch bis Samstag (im Internet bis Sonntag) gibt es bei dem Discounter für 49,90 EUR Gutscheine für zwei Fernfahrten in der 2. Klasse. Sie können für Fahrten vom 8. Januar bis zum 27. März genutzt werden, allerdings nicht freitags.

Auf einzelnen Strecken bleiben die Preise unverändert, etwa zwischen Karlsruhe und Basel, eine Wiedergutmachung für die Sperrung der Rheintalbahn. Dafür lässt sich die Bahn den Zeitgewinn auf der Neubaustrecke von München nach Berlin bezahlen, die am Wochenende nach 26 Jahren Bauzeit in Betrieb geht. Die Fahrt von der heimlichen in die echte Hauptstadt dauert mit dem Sprinter nur noch drei Stunden und 55 Minuten, etwa zwei Stunden weniger als bisher. Der normale ICE braucht eine halbe Stunde länger. Bahn-Fernverkehrschefin Birgit Bohle feiert einen „Quantensprung im innerdeutschen Fernverkehr“. Sie erhofft sich auf dieser Strecke eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen auf 3,6 Mio. im Jahr. Für sie steigt der Normalpreis auf 150 EUR. Das sind 18 EUR mehr als bisher. Diesen „Flexpreis“ zahlen aber nach Angaben der Bahn nur 10 Prozent der Passagiere. Die übrigen haben eine Bahncard oder ein Sparticket.

Besseres Angebot auf Gäubahn

Die neue Strecke hat großen Einfluss auf den gesamten Fahrplan: Für rund ein Drittel der Fernverkehrszüge ändern sich die Fahrzeiten oder die Fahrwege. Erfurt wird zu einem zentralen Knotenpunkt. Für Baden-Württemberg hat das allerdings nur am Rande Auswirkungen. Insgesamt profitiert der Südwesten wenig direkt von der neuen Strecke. Ausnahme ist Ostwürttemberg: Beispielsweise ist Berlin ab Crailsheim (mit Umstieg in Nürnberg) in vier Stunden 55 Minuten zu erreichen, etwa eine Stunde schneller als bisher.

Die ICE-Linie Stuttgart–Berlin fährt künftig nicht mehr über Kassel, sondern über Erfurt. Dadurch kommen Reisende aus Stuttgart ohne Umsteigen nach Erfurt und Leipzig. Die Fahrzeit nach Berlin soll unverändert bleiben. Wer nach Hildesheim oder Braunschweig will, muss dagegen in Fulda umsteigen.

Ein deutlich besseres Angebot winkt auf der Gäubahn Stuttgart–Singen–Zürich: Hier fährt die Deutsche Bahn – in Kooperation mit den Schweizerischen Bundesbahnen und dem Land Baden-Württemberg – im Stundentakt, doppelt so häufig wie bisher.

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05.12.2017, 06:00 Uhr
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