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Alt-indische Weitsicht
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Shivanet

Alt-indische Weitsicht

Nicht viele Menschen behaupten, dass Indien der technologische Nabel der Welt ist. Einer von ihnen ist Biplab Deb, der Ministerpräsident des indischen Bundesstaates Tripura.

19.04.2018
  • THOMAS BLOCK

In einer Rede erklärte er, dass das Internet eine Erfindung der alten Inder sei. Im 2400 Jahre alten Epos Mahabharata soll es schon beschrieben worden sein, ebenso wie die Benutzung von Satelliten. Indien war der Welt so weit voraus, dass Shiva bereits mit Smartphones kommunizierte, als Jesus noch in Sandalen analoge Predigten hielt. Die kosmische Karmatabelle wurde schon mit iPads verwaltet, als Steve Jobs noch ein früheres Leben als Ameise fristete. Und Mark Zuckerberg, die Reinkarnation des indischen Helden Dhritarashtra, ist eigentlich nur durch einen temporären Systemausfall in den USA und nicht in Mumbai geboren worden.

So die indische Version der Geschichte. Die ist natürlich falsch. Das Internet ist selbstredend eine deutsche Erfindung. In Tacitus' Germania lässt sich nachlesen, wie der germanische Gott Odin Selfies mit Thor und Frigg auf der sozialen Plattform Instahermann veröffentlichte. Und eigentlich ist ja auch Indien eine deutsche Erfindung und die Mahabharata ein deutsches Buch, das hat die Infrarotanalyse von Höhlenmalereien in der Nordeifel nun ergeben. Gleiches gilt für die Demokratie, die Dampfmaschine und den Latte Macchiato. Und die Bescheidenheit. Aber das ist eine andere Geschichte.

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19.04.2018, 06:00 Uhr
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