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Bildung

Als Stadt der Wissenschaft Profil zeigen

Ein Festival soll Stuttgart von Mittwoch an für Forscher und Studenten ins rechte Licht rücken.

25.06.2019

Von TILMAN BAUR

Fritz Kuhn würdigt Stuttgart als Standort der Wissenschaften. Foto: Tilman Baur

Stuttgart. Daimler, Porsche, der Schlossplatz, der VfB, Stuttgart 21: die Landeshauptstadt ist für viele Dinge bekannt. Nicht so sehr allerdings als Hochburg von Wissenschaft und Forschung. Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) möchte dies gerne ändern. Denn mit mehr als 60 000 Studierenden und 25 anerkannten Hochschulen, dazu Einrichtungen wie dem Max-Planck-Institut oder der Fraunhofer-Gesellschaft, gehöre die Stadt in dieser Kategorie zur absoluten Spitze.

Damit sich das in der öffentlichen Wahrnehmung niederschlägt, hat Kuhn unter dem Motto „smart und clever“ das erste Wissenschaftsfestival ins Leben gerufen. Vorbild ist München. Beteiligt sind 75 Institutionen, vom 26. Juni bis 6. Juli finden 78 Veranstaltungen an 48 Orten statt, darunter Podiumsdiskussionen, Vorträge und Ausstellungen. Ein Höhepunkt ist am nächsten Samstag der Tag der Wissenschaft der Universität Stuttgart auf dem Campus Vaihingen.

Wer sich einen Überblick verschaffen will, kann dies im Internet tun (www.wissenschaftsfestival-stuttgart.de) oder sich im Rathaus ein Programmheft abholen. Los geht es am Mittwochabend ebendort, wenn der TV-Journalist Ranga Yogeshwar eine Podiumsdiskussion moderiert.

Das Festival habe man eineinhalb Jahre lang geplant, sagte Kuhn am Montag. In vielen Gesprächen habe er mit Vertretern der Wissenschaft versucht zu analysieren, warum viele Abiturienten Stuttgart auf der Suche nach einem Studienort nicht auf dem Schirm haben. „Viele kennen die Uni Hohenheim, wissen aber gar nicht, dass sie zu Stuttgart gehört“, sagte der OB. Vielleicht liege es auch an der schwäbischen Bescheidenheit, doch künftig wolle man das eigene Licht nicht mehr unter den Scheffel stellen. Das könne man sich nicht mehr leisten, denn das Image als Wissenschaftsstandort sei nicht unerheblich im Wettbewerb um die besten Kräfte.

Dabei besteht nach Kuhns Auffassung der Erfolg des Wirtschaftsstandorts Stuttgart vor allem in dessen Verzahnung mit wissenschaftlicher Exzellenz vor Ort. Mit dem Wissenschaftsfestival sieht er Stuttgart auf einem guten Weg. Für ihn steht bereits fest, dass sich die Stadt auch künftig in regelmäßigen Abständen als Wissenschaftsstandort präsentieren wird. Tilman Baur

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Erstellt:
25. Juni 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
25. Juni 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. Juni 2019, 06:00 Uhr

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