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Alno-Insolvenzverwalter: Ruhe ist oberstes Gebot
Das Logo des Küchenherstellers Alno an einem Gebäude wird bei Nacht angestrahlt. Foto: Felix Kästle dpa
Pfullendorf

Alno-Insolvenzverwalter: Ruhe ist oberstes Gebot

Nach dem Übergang in ein reguläres Verfahren will Alno-Insolvenzverwalter Martin Hörmann möglichst schnell für Ruhe bei dem Küchenhersteller sorgen und verloren gegangenes Vertrauen bei Kunden und Lieferanten zurückgewinnen.

07.09.2017
  • dpa

Pfullendorf. Parallel werden ein oder mehrere Investoren gesucht, die das Pfullendorfer Unternehmen entweder komplett oder in Teilen übernehmen. «Ruhe ist das oberste Gebot», sagte Hörmann. Es gehe vor allem darum, die Probleme mit fehlenden Küchenbauteilen zu lösen, die zuletzt für massiven Ärger bei den Kunden gesorgt hätten. «Unser Fokus liegt darauf, zu schauen, dass wir das beheben können.»

Alno hatte am 12. Juli nach jahrelangem Kampf gegen die finanzielle Misere Insolvenz angemeldet. Eine zunächst beantragte Eigenverwaltung wurde zurückgenommen, seit vergangener Woche läuft ein reguläres Verfahren. Oberstes Ziel sei weiterhin, einen Käufer zu finden - entweder für den gesamten Konzern oder für einzelne Teile. «Je früher wir wissen, in welche Richtung es geht, desto positiver ist das auch für die Kunden», sagte Hörmann.

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07.09.2017, 00:04 Uhr | geändert: 06.09.2017, 18:22 Uhr
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