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Tübingen

Alle drei Sekunden ein Klick für das Kohlekraftwerk

Die Online-Umfrage unter Tagblatt Online-Nutzern zum Kohlekraftwerk in Brunsbüttel wurde stark beeinflusst. Ab 10.51 Uhr und zehn Sekunden registrierte der TAGBLATT-Server auffällig viele Stimmen für das Kohlekraftwerk aus dem Haus der Tübinger Stadtwerke. Deshalb gibt es einen Zwischenstand von 4.34 Uhr am Montagmorgen.

21.07.2008

Die Anzahl der Stimmen für das Kohlekraftwerk in Brunsbüttel lag am Montagmorgen gegen 8.30 Uhr noch knapp hinter der Stimmenzahl für regenerative Energien. Plötzlich schoss der Anteil für das Kohlekraftwerk auf über 65 Prozent. Alle drei Sekunden wurde eine Stimme pro Brunsbüttel abgegeben, teils mehrere Stimmen gleichzeitig. Und jeder der Klicks für das von OB Boris Plamer proklamierte Kohlekraftwerk kam von einem Server der Tübinger Stadtwerke.

In einem Rundschreiben hatten die Geschäftsführer der Stadtwerke ihre 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informiert, dass sie sich mit ihrer Stimme an der Umfrage beteiligen können. Begründung: „Bei Entscheidungen über die Zukunft der Stadtwerke sollten auch Mitarbeiter der Stadtwerke gehört werden.“

Die Verteilung sah Montagfrüh wie folgt aus:
Für das Kohlekraftwerk: 31,6 Prozent (48 Stimmen)
Für Brenners Windpark-Vorschlag: 17,1 Prozent (26 Stimmen)
Für regenerative Energien allgemein: 34,9 Prozent (53 Stimmen)
Für ein lokales Energieprojekt: 16,4 Prozent (25 Stimmen)

Kohlestrom für Tübingen?


Am Dienstag entscheidet der Tübinger Rat, ob sich die Stadtwerke mit 10 bis 13 Millionen Euro am Bau eines Kohlekraftwerkes in Brunsbüttel beteiligen. Weil es vor allem bei den Linken und den Grünen erhebliche Bedenken dagegen gibt, haben wir zwei Experten gebeten, ihre Argumente für und wider das Großprojekt aufzulisten. Was die Fachmänner über Brunsbüttel denken, lesen Sie hier.

TüLL-Stadtrat Anton Brenner hat beantragt, dass sich die Stadtwerke Tübingen nicht am Kohlekraftwerk beteiligen. Stattdessen sollen Stadt und Stadtwerke das Geld in einen Windpark investieren. Brenner begründet den Antrag mit einem steigenden Kostenrisiko für Steinkohle. Windkraft werde außerdem günstiger sein als Steinkohle. Durch die Explosion der Preise für Steinkohle sei Windkraft zumindest heute schon ähnlich teuer, wie Kohlestrom, schreibt Brenner in seinem Antrag.

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21.07.2008, 12:00 Uhr
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