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Stuttgart

Alle Polizeireviere mit Körperkameras ausgestattet

Alle Polizeireviere in Baden-Württemberg sind jetzt mit Bodycams ausgestattet.

11.06.2019

Von dpa/lsw

Die Polizei trägt jetzt Bodycam
kostenpflichtiger Inhalt

Die Streifenpolizei in Reutlingen trägt jetzt Bodycams. Die Körperkameras sollen Gewalt gegen Polizisten eindämmen, können aber auch als Beweisstück in einem Strafverfahren relevant werden. Aber darf man die Beamten zurück filmen? Kann man die Filme einsehen? Und werden sie in einer Amazon-Cloud gespeichert? Der Leiter des Reutlinger Reviers, Michael Simmendinger, erklärt im Interview, was man sich von den Bodycams erhofft, wie es datenschutzrechtlich aussieht und wo nicht gefilmt werden darf. Video: Lisa Maria Sporrer

06:40 min

Stuttgart. In den letzten Tagen seien die Geräte bei den Polizeipräsidien Aalen, Konstanz, Tuttlingen und Ulm in Betrieb genommen worden. Damit sei Baden-Württemberg jetzt das erste Bundesland, in dem alle Polizeireviere diese Kameras hätten, teilte Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Dienstag in Stuttgart mit. Bodycams sind kleine, am Körper getragene Kameras. Sie sollen Angriffe auf Beamte dokumentieren. Die Aufnahmen sollen belegen können, dass Beamte rechtmäßig gehandelt haben. Strobl hofft zudem, dass die Kameras abschreckend auf potenzielle Angreifer auf Polizisten wirken.

Nach einem Modellversuch im Frühjahr 2017 hat Baden-Württemberg die landesweite Einführung der Kameras beschlossen - und versprochen, bis zum Sommer 2019 alle Reviere damit auszustatten. Insgesamt wurden 1350 Bodycams verteilt. Die Kosten wurden mit 1,8 Millionen Euro veranschlagt. Ihr Einsatz ist nur auf öffentlichen Straßen und Plätzen möglich - nicht in Wohnungen und anderen geschlossenen Räumen. Strobl will das ändern. Der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Landtag, Uli Sckerl, sagte der „Schwäbischen Zeitung“ (Dienstag): „Wir können darüber reden, ob der Einsatz möglich wird, wenn sich etwa ein Streit von der Straße in einen Club verlagert.“

Ein Polizist zeigt eine Bodycam zur Videoüberwachung. Foto: Kay Nietfeld/Archivbild

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Erstellt:
11. Juni 2019, 14:11 Uhr
Aktualisiert:
11. Juni 2019, 14:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Juni 2019, 14:10 Uhr

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