Französische Filmtage

Alle Filme innerhalb weniger Tage

Das Festivalteam hat auf die geplanten Schließungen der Kinos reagiert und den Spielplan am Wochenende aufgefüllt.

31.10.2020

Von del

Filme von Mittag bis Mitternacht! Das klingt im ersten Moment wie ein wahrgewordener Festivaltraum, entpuppt sich jedoch als Notlösung: Das Team der Französischen Filmtage hat auf den angekündigten Lockdown, der am Montag auch die Kinos treffen soll, reagiert und kurzfristig den Spielplan angepasst. So sind nun bis Sonntag alle Filme in den Kinos Museum, Atelier, Waldhorn und Kamino zu sehen. Das Kino Arsenal ist mit einem Film vertreten. Unser Tipp: Am Wochenende noch einmal so viele Filme wie möglich auf großer Leinwand anschauen – insbesondere die Filme, die ausschließlich im Kino laufen (siehe Liste). Alle anderen kann man noch bis Mittwoch (24 Uhr) online schauen.

Alice: Sie entdeckt, dass ihr Mann einen Escort-Service nutzt, und beginnt, für denselben Service zu arbeiten. Wettbewerb (Sonntag, 20 Uhr, Museum).

Police: Polizistin Virginie will einen Abschiebehäftling vor dem sicheren Tod retten (Samstag, 20.30 Uhr, Kamino).

Les Parfums: Als Parfümeurin kennt Anne (Emmanuelle Devos) alle Düfte. Doch nur ihr neuer Fahrer hält es mit er Diva aus (Samstag, 22.30 Uhr, Waldhorn).

Les choses qu‘on dit, les choses qu‘on fait: Drama voller Geschichten rund um die Liebe (Sonntag, 14 Uhr, Museum).

Sous les étoiles de Paris: Die obdachlose Christine hilft dem kleinen Suli aus Eritrea (Sonntag, 20.30 Uhr, Kamino).

Roubaix, une lumière: Nach einem wahren Kriminalfall (Samstag, 22.15 Uhr, Museum).

Alice et le maire: Nach 30 Jahren in der Politik ist Paul ohne Energie. Bis er einer scharfsinnigen, jungen Philosophin begegnet (Samstag, 22.30 Uhr, Museum).

L‘Heure de la sortie: Thriller über den Suizid des Lehrers einer Hochbegabtenklasse (Samstag, 16 Uhr, Kamino).

Exfiltrés: Eine muslimische Sozialarbeiterin geht 2015 mit ihrem Kleinkind nach Syrien, um Kriegsopfern zu helfen. Inspiriert von einer wahren Geschichte (Sonntag, 20 Uhr, Arsenal).

Le Grand Jeu: Ein Aufruf zur Revolution bringt den Schriftsteller Pierre Blum in Schwierigkeiten (Sonntag, 22.30 Uhr, Atelier).

Cléo de 5 à 7: Agnès Vardas frühes Meisterwerk aus dem Jahr 1962 um eine junge Sängerin (Sonntag, 13.15 Uhr; Museum).

Milou en mai: Komödie von Louis Malle, Hommage an Michel Piccoli (Samstag, 18 Uhr, Atelier).

Aus der Retrospektive zum durchgeknallten Regisseuren-Duo Benoît Delépine und Gustave Kervern: Le Grand Soir (Samstag, 18 Uhr, Waldhorn) und Saint Amour (Samstag & Sonntag, 15.45 Uhr, Atelier ).

Cinéconcert: Murnaus Stummfilm-Klassiker Nosferatu, live vertont von der Jugendband „Frau Wilhelm“ (Samstag, 20 Uhr; Sparkassen Carré).

Le Regard de Charles: Lebt von den Super-8-Aufnahmen des Chansonniers Charles Aznavour. War als Festival-Abschlussfilm geplant (Sonntag, 14 Uhr, Kamino; 22.30 Uhr, Waldhorn).

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Erstellt:
31. Oktober 2020, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
31. Oktober 2020, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 31. Oktober 2020, 01:00 Uhr

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