Narrative aus dem braunen Bodensatz

Alexandra Senfft streift in ihrem neuen Buch auch Tübinger NS-Familiengeschichten

Einige Jahre nach dem frühen Tod ihrer Mutter hat Alexandra Senfft entschieden, genauer hinsehen zu wollen. Mehr noch: Sie wollte alles sehen. Nachdem sie die in der Familie antrainierte Scheu vor den langen Schatten der Vergangenheit überwunden hatte, begann sie in den hinterlassenen Briefen ihrer Mutter zu lesen. Und sie lernte, dem Leugnen und Schweigen auf die Spur zu kommen, das der Grund für die letztlich todbringende Verzweiflung ihrer Mutter gewesen war.

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